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Auf die Zeitung, fertig – los!

MAZ-Schulreporter 2.0 Auf die Zeitung, fertig – los!

Heute beginnt für 736 Mädchen und Jungen in Potsdam, Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Michendorf, Wilhelmshorst und Geltow das Projekt MAZ-Schulreporter 2.0 – und wir sagen: Herzlich Willkommen! Die Schüler der Klassen 7 bis 10 entdecken in den nächsten vier Wochen die Märkische Allgemeine Zeitung: auf Papier, als E-Paper auf dem Bildschirm und digital im Netz.

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Von der Schule am Nuthetal in den MAZ-Media-Store: (v.l.) Maurice, Stuart, Leon, Erik und Daniela mit Store-Leiter Kay Drosihn.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. An alle Teenies: Es gibt mehr als Instagram, Facebook, Whatsapp und Co.! Habt Ihr’s schon mal mit der guten alten Tageszeitung probiert? Die MAZ-Schulreportern 2.0 helfen Euch dabei auf die Sprünge,

Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10, die dabei die Märkische Allgemeine Zeitung und ihre Angebote entdecken können. Insgesamt nehmen in diesem Jahr in der Landeshauptstadt und der Nachbarschaft 736 Schüler von 15 Schulen an der Aktion teil. Vier Wochen lang erhalten die Schüler nun kostenlos die gedruckte MAZ direkt ins Klassenzimmer und zudem die digitalen Zugänge für das E-Paper und die MAZ-Mobil-App.

Raus aus dem stillen Kämmerlein – hinein in die Welt

Wer jetzt glaubt, dass die Schüler sich zum Lesen ins stille Kämmerlein setzen – Fehlanzeige! Denn als MAZ-Schulreporter 2.0 können die Jungen und Mädchen auch einen Redakteur in die Klasse einladen, selbst für die MAZ schreiben, die Druckerei in der Friedrich-Engels-Straße besichtigen und – so wie das die 8. Klasse der Schule am Nuthetal bereits in der vergangenen Woche getan hat – den MAZ-Media-Store in der Potsdamer Innenstadt besuchen. Bei so einer Stippvisite ist es dann übrigens nicht die Zeitung, sondern ein Tablet, das die Schüler in die Hand gedrückt bekommen. Damit schickt sie Media-Store-Leiter Kay Drosihn auf eine Jagd nach Informationen. Die Schüler sollen ein Dutzend Fragen beantworten und dürfen für ihre Recherche durchs Internet flitzen. Die Fragen drehen sich allesamt um die Mark Brandenburg und sind nicht ohne. Oder wisst Ihr etwa aus dem Effeff, an wie viele und an welche Bundesländer Brandenburg so alles grenzt? Wie groß Brandenburg ist? Wo der märkische Chef-Romancier Theodor Fontane geboren ist – und wann?

Auf der Suche nach Antworten werden die Schüler auf ihrer Rallye durchs Internet auch immer wieder auf www.MAZ-online.de fündig. Ein Wisch, ein Klick – und schon ist dort auch der Film „So entsteht die MAZ“ zu sehen. Der 3-Minuten-34-Spurt durch Redaktion und Druckhaus zeigt, was Tag für Tag so alles passiert, auf dass halb Brandenburg Morgen für Morgen die MAZ durchblättern kann.

Eine eigene Zeitung wollen die Schulreporter 2.0 an der Potsdamer Voltaire-Gesamtschule in diesem Jahr produzieren. Lehrer Philipp Lange hat seinen Muk-Kurs (Medien und Kommunikation) bereits in die klassischen Zeitungsressorts aufgeteilt und mit den Schülern die journalistischen Textsorten durchgeackert. „Wir nehmen am Projekt teil, weil die Schüler heutzutage keine Zeitung mehr kennen – die allerwenigsten hatten bisher in ihrem Leben eine Zeitung in der Hand“, sagt Philipp Lange: „Um guten Journalismus zu erkennen, muss man aber wissen, woher guter Journalismus kommt.“

Die Faustformel: Jeden Tag 15 Minuten Zeitungslektüre

Einmal in der Woche werden sich die Schüler im Muk-Kurs nun intensiv mit der MAZ beschäftigen und Schlüsse für ihr eigenes Blatt ziehen. An allen anderen Tagen bedienen sie sich auf eigenen Faust am Zeitungsstapel. Jeder führt für sich ein Lesetagebuch. Dort sammeln die Jugendlichen zum Beispiel all die Artikel, die sie interessieren, die sie überzeugt oder dazu angeregt haben, noch tiefer in eine Thema einzusteigen. „Jeden Tag 15 Minuten“ lautet die Faustformel, die Philipp Lange seinen Schulreportern mit auf den Weg gegeben hat.

Von Kopf bis Fuß auf die Tagszeitung sind auch die Schulreporter an der Oberschule in Wilhelmshorst eingestellt. Sie setzen allerdings immer lieber aufs MAZ-E-Paper. Das Besondere daran: „Es ist nicht nur sehr informativ, sondern auch benutzerfreundlich“, sagt Tommy Paul (15). „Dank der App bin ich immer und überall gut informiert“, ergänzt Katharina Fontani (15) und Raban Malik (16) gesteht: „Mit der App macht es selbst mir Spaß, Zeitung zu lesen.“ Lehrer Thomas Koch schätzt an Schulreporter 2.0, dass das Projekt aktiv die Sprach- und Medienkompetenz der Schüler und Schülerinnen fördert. Natürlich heißt es für die Wilhelmshorster wie auch für alle anderen Schulreporter nicht nur, pauken, pauken, pauken. Die Schulen können auch die Angebote der Projektpartner nutzen. Die Wilhelmshorster zum Beispiel waren im vergangenen Jahr in der Biosphäre und haben dort den Besonderheiten des Regenwalds, seiner globalen Bedeutung und den Bedrohungen, denen er ausgesetzt ist, nachgespürt.

Das sind die Partner

Die Biosphäre bietet zwei Workshops an: „Von der Kakaofrucht zur Leckerei“ und „Wasser zum Leben“. Dabei können die Schüler Schokolade herstellen und ein kleines Ökosystem im Glas für daheim.

Der MAZ-Media-Store  lädt ein, den Umgang mit Tablets und dem E-Paper zu erlernen bei einer Internetrallye Fragen zu beantworten.

Diese Schulen nehmen teil: das Bertha-von-Suttner-Gymnasium, die Evangelische Gesamtschule Kleinmachnow, die Förderschule für Erziehungshilfe Geltow, die Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Gesamtschule, die Gesamtschule Am Schilfhof, die Grund- und Oberschule Wilhelmshorst, das Humboldt-Gymnasium, die Montessori-Oberschule, die Mühlendorf-Oberschule Teltow, die Schule am Nuthetal, die Theodor-Fontane-Oberschule, das Vicco-von-Bülow-Gymnasium Stahnsdorf, die Voltaire-Gesamtschule, das Wolkenberg-Gymnasium Michendorf

Von Nadine Fabian

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