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Auferstehung, Liebe und Verrat

Filmpremiere am Gymnasium Hermannswerder Auferstehung, Liebe und Verrat

Der Seminarkurs Film des Evangelischen Gymnasiums Hermannswerder stellt den Kurzfilm „Auferstehung“ am 30. April im Kino Arsenal vor. Das Besondere: Die Schüler haben den Film selbst produziert, einige von ihnen standen sogar vor der Kamera.

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Der Seminarkurs Film des Gymnasiums Hermannswerder.

Quelle: Privat

Hermannswerder . Film ab! Der Seminarkurs Film des Evangelischen Gymnasiums Hermannswerder präsentiert nach zweijähriger Arbeit den Kurzfilm „Auferstehung“. Unter der Leitung von Deutsch- und Englischlehrerin Anna Naumann hat das berufsvorbereitende Seminar mit 14 Schülern stattgefunden. Ziel ist es, den Abiturienten einen Einblick in die besonderen Anforderungen der Berufswelt rund um das Thema Film zu geben.

Von Beginn an ist die Arbeit auf ein professionelles Ergebnis ausgelegt. Dazu hat der Kurs ein halbes Jahr Branchenarbeit betrieben. Die Schüler haben an der Berlinale teilgenommen, haben sich einen Vortrag der Kelle Akademie über Filmregie angehört und haben die Filmuniversität „Konrad Wolf“ zum Tag der offenen Tür besucht. Außerdem haben die Schüler Vorträge zu einzelnen Themenbereichen wie Szenenbild oder Kamera ausgearbeitet.

Inspiriert von der Aufführung von Leo Tolstois Roman „Auferstehung“ im Hans-Otto-Theater, wollte der Seminarkurs etwas in diesem Rahmen machen. Als erstes haben die Schüler Ideen zum Thema Auferstehung gesammelt – Jesus Auferstehung, Befreiung von Ketten. Christliche Motive flossen in den Film ein. Die Schüler haben sich nach Interesse selbstständig in Gruppen rund um das Thema Film eingeteilt. Neben der Schauspielgruppe gab es eine Produktionsgruppe, Lichtassistenten- und Kostümgruppe. Außergewöhnlich ist, dass die Schüler selbst die Personenentwicklung der einzelnen Figuren entwickelt haben und auch die Kostüme teilweise selbst schneiderten.

Ein weiteres halbes Jahr hat der Kurs an dem eigentlichen Drehbuch gearbeitet. Zusammen mit Studierenden der Filmuniversität Babelsberg hat der Seminarkurs den Kurzspielfilm über Liebe, Verrat und die Verwandlung eines Menschen geschaffen – produziert von der Hoffbauer gGmbH. „ Egal, ob wir ein technisches Problem lösen mussten oder es um die Organisation vom Catering ging, zusammen gehalten haben wir immer“, sagt Leander Michael. „ So ein großes Projekt erfordert einfach Teamarbeit.“

Neben verschiedenen finanziellen Hilfen der IHK Potsdam oder der Barbara-Schadeberg-Stiftung gab es auch Sachspenden. Das Hans-Otto-Theater hat zum Beispiel mit Kostüm- und Requisitenspenden das Projekt unterstützt. Firma Arri Rental hat den größten Teil an technischen Geräten wie Mikrofon und Kamera gestellt. Nach einer langen Vorbereitungszeit hat der Seminarkurs Film unter Regie von Anna Naumann den 25-minütigen Kurzfilm an vier Drehtagen erstellt.

Aus dem Kurs haben sechs Schüler als Protagonisten mitgewirkt. Ebenfalls im schauspielerischen Bereich hat das Hans-Otto-Theater ausgeholfen. Schauspielerin Meike Finck spielt eine kleine Nebenrolle in „Auferstehung“. Schüler der Klassenstufen von 7 bis 12 des Evangelischen Gymnasiums haben sich als Statisten beteiligt. Sogar Schulleiter Leif Berling bekommt der Zuschauer in einer kleinen Szene zu sehen. „Das Projekt hat die Gruppendynamik ungemein gefördert“, sagt Anna Naumann. „ Die Schüler sind über sich hinausgewachsen und setzten ungeahnte Energien frei.“

Die Filmpremiere ist am 30. April im Kino Arsenal in der Potsdamer Straße 2. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr und endet mit einer Premierenfeier.

Von Lisa Kalkkuhl

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