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Potsdam Ausschuss gibt grünes Licht für Schulbauten
Lokales Potsdam Ausschuss gibt grünes Licht für Schulbauten
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18:18 20.03.2014
Bildungsdezernentin Iris Jana Magdowski Quelle: Christel Köster
Bornstedter Feld

"Die Verständigung im Ausschuss ist eine wichtige Grundlage für die Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung am 2. April", sagt Bildungsdezernentin Iris Jana Magdowski. Sie freut sich, dass für die dramatische Platznot im Norden eine Lösung gefunden ist. Im Ausschuss hatten sich Eltern der Karl-Foerster-Grundschule und der Grundschule an der Pappelallee spontan dafür bedankt, weil ihnen nun die umstrittenen Schulhofcontainer erspart bleiben.

In Bornim sollen zunächst Module für eine zweizügige Grundschule zum Schuljahr 2015/16 errichtet werden. Zusammen mit dem bisherigen Bürgerhaus-Gebäude der Arbeiterwohlfahrt als Grundschule ab 2015/16 ist damit das Aufwachsen der neuen Schule gesichert. Parallel soll an diesem Standort eine Grundschule mit Hort in massiver Bauweise entstehen, die 2017/18 eröffnet.

Außerdem ist ab 2017/18 eine dreizügige Grundschule in Modulbauweise an der nördlichen Esplanade zwischen Georg-Hermann-Allee und Nedlitzer Straße, schräg gegenüber der Biosphäre, vorgesehen. Sie soll mit einer festen Turnhalle und allen nötigen Nebenanlagen ausgestattet sein. Dazu müsste der Kommunale Immobilienservice (Kis) ein bislang zum Wohnungsbau geplantes Grundstück kaufen; im Gegenzug soll die Stadt ein anderes Grundstück im Norden für Wohnungsbau freigeben. Darüber hinaus soll die Stadt beauftragt werden, weitere Grundstücke im Norden zu reservieren, um für einen weiteren Anstieg der Schülerzahlen vorzusorgen: Im Entwicklungsgebiet Krampnitz soll ein Grundstück für eine Grundschule und eine weiterführende Schule reserviert werden, falls der geplante Standort im Nedlitzer Holz nicht reicht.

Der Ausschuss votierte zudem mit großer Mehrheit für den Wirtschaftsplan des Kis und nahmen die Beschlussvorlage zur Refinanzierung zur Kenntnis. Über beide Vorlagen müssen die Stadtverordneten im April entscheiden. Davon hängt die Umsetzung des 160 Millionen Euro teuren Schulentwicklungsplans 2014-2020 ab.

WAS SOLL GEBAUT WERDEN?

  • Die 3-zügige Rosa-Luxemburg-Schule (19) wird zum Jahr 2015/2016 vierzügig mit Hort im Haus erweitert.
  • Die Zeppelin-Grundschule (23) wird zum Jahr 2015/16 3-zügig erweitert.
  • Am Standort wird zum Jahr 2016/17 ein dreizügiges Gymnasium errichtet.
  • In der Potsdamer Straße 90 (Bornim) wird zum Jahr 2017/18 eine zweizügige Grundschule mit Hort errichtet.
  • An der Pierre-de-Coubertin-Oberschule wird zum Jahr 2017/18 eine 2-zügige Grundschule mit Hort errichtet. Die „Coubertin“ (39) nimmt ab 2018/19 keine siebten Klassen mehr auf und wird als Oberschule geschlossen. Hier entsteht zum Jahr 2018/2019 eine Gesamtschule.
  • Im Bornstedter Feld wird spätestens zum Schuljahr 2021/2022 eine dreizügige Grundschule mit Hort errichtet.
  • Spätestens zum Schuljahr 2021/2022 wird eine Gesamtschule errichtet. Hierzu ist noch ein geeigneter Standort zu finden und zu sichern.
  • Spätestens zum Schuljahr 2021/2022 wird ein Gymnasium mit 3 Zügen errichtet. Hierfür wird eine entsprechende Fläche am Bahnhof Rehbrücke (Waldfläche) gesichert.

Von Rainer Schüler

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