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Ausstellung zur Stadtgeschichte vor Komplettumbau

Politik unterstützt Potsdam-Museum Ausstellung zur Stadtgeschichte vor Komplettumbau

Die ständige Ausstellung des Potsdam-Museums zur Stadtgeschichte steht vor einem Komplettumbau. Zehn Jahre nach ihrer Eröffnung sei so eine Ausstellung „inhaltlich und gestalterisch verschlissen“, sagte der stellvertretende Museumsdirektor Hannes Wittenberg am Donnerstag im Kulturausschuss.

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In der Ausstellungsabteilung zur NS-Geschichte.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Die ständige Ausstellung des Potsdam-Museums zur Stadtgeschichte steht vor einem Komplettumbau. Zehn Jahre nach ihrer Eröffnung sei so eine Ausstellung „inhaltlich und gestalterisch verschlissen“, sagte der stellvertretende Museumsdirektor Hannes Wittenberg am Donnerstag im Kulturausschuss.

Die Ausstellung „Potsdam – Eine Stadt macht Geschichte“ im Alten Rathaus ist 2013 eröffnet worden. Als zusätzliche Herausforderung stand laut Wittenberg, dass aus Kostengründen Präsentationsmaterial eingesetzt wurde, das vorher schon zur Sonderausstellung „Friedrich und Potsdam – Die Erfindung (s)einer Stadt“ Verwendung fand. Das Alte Rathaus ist 2012 nach einem Komplettumbau mit der Friedrich-Ausstellung als „Potsdam-Museum – Forum für Kunst und Museum“ eröffnet worden.

Auf die Tagesordnung des Kulturausschusses kam das Museum durch einen Antrag der Linken, die nach einer Kritik in der Zeitung des Landesmuseumsverbandes an der Gestaltung des Zeitraums 1933 bis 1989 eine Evaluierung der Dauerausstellung forderten. Museumsdirektorin Jutta Götzmann konnte in einer ersten Diskussion dieses Antrages im Kulturausschuss allerdings alle Kritikpunkte entkräften.

Sie verwies dabei aber auch auf Schwachpunkte in der Sammlung und Forschungslücken, die bei einer heranrückenden Überarbeitung der Dauerausstellung geschlossen werden sollten. Die Forderung nach Evaluierung wurde von den Linken nicht zuletzt wegen des Hinweises zurück gezogen, dass die Dauerausstellung unter Beteiligung eines wissenschaftlichen Beirates erarbeitet wurde.

Der Antrag der Linken wurde vom Kulturausschuss nach gravierenden Änderungen einstimmig bestätigt. Laut der neuen Fassung sollen dem Museum die für eine Überarbeitung der ständigen Ausstellung nötigen Mittel zusätzlich zum eigentlichen Etat zur Verfügung gestellt werden. Bis September soll zunächst festgestellt werden, wann welche Mittel nötig sind.

Von Volker Oelschläger

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