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Auszeichnung für Potsdamer Buchstabenreise

Deutsche Lesepreis 2017 Auszeichnung für Potsdamer Buchstabenreise

Schöner Erfolg für die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam: Das digitale Leseförderungsprojekt „Wie kommt das W in den Baum? Eine Buchstabenreise durch Potsdam“ wurde am Donnerstagabend in Berlin ausgezeichnet. Das Projekt landete in der Kategorie „Herausragendes kommunales Engagement“ auf dem dritten Platz.

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Quelle: Screenshot / Youtube

Potsdam. Das Potsdamer Leseförderungsprojekt „Wie kommt das W in den Baum? Eine Buchstabenreise durch Potsdam“ der Stadt- und Landesbibliothek (SLB) hat beim „Deutschen Lesepreis 2017“ der Stiftung Lesen den dritten Platz in der Kategorie „Herausragendes kommunales Engagement“ erreicht.

Ehrung für Innovationen

Der „Deutsche Lesepreis“ zeichnet seit 2013 jährlich innovative Leseförderungsmaßnahmen aus, „die dazu beitragen, eine Kultur des Lesens zu erhalten und zu fördern“. Dabei werden eben nicht nur Bewährtes, sondern vor allem neue Ideen ausgezeichnet.

Stefan Spieker (Geschäftsführer FRÖBEL eV), Marikka Pfeiffer und Ronald Gohr (beide

Stefan Spieker (Geschäftsführer FRÖBEL e.V.), Marikka Pfeiffer und Ronald Gohr (beide: Stadt- und Landesbibliothek Potsdam/Förderverein.

Quelle: (c) Stiftung Lesen / BILDSCHÖN

Dieses Jahr hatten insgesamt 281 Teilnehmer aus ganz Deutschland ihre Bewerbungen eingereicht. 36 Projekte umfasste schließlich die in vier Kategorien unterteilte die Shortlist. Die zehn Preisträger wurden am Donnerstagabend im Berliner Humboldt Carré offiziell gekürt.

Das Projekt entstand in der SLB im Bildungsforum Am Kanal in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem deutscher Bibliotheksverband e.V.

Ziel des Projektes ist es, deutschen und geflüchteten Kindern im Rahmen einer Buchstabenreise ihre Heimatstadt näher zu bringen und spielerisch einen Bezug zum Alphabet zu vermitteln.

Ein K-Mangel in Potsdam

Bei der Premiere des Projektes begaben sich die Kinder mit Unterstützung von Mitarbeitern der Bibliothek sowie von Kinderbuchautor Thomas Hauck, der Filmemacherin und Fotografin Kristina Tschesch sowie der Autorin sowie der Pädagogin Marikka Pfeiffer, auf die Suche nach versteckten Buchstaben im Stadtbild Potsdams: Der aufgeklappter Werbe-Aufsteller ist ganz klar ein „A“, der Autoreifen ein „O“, die Weggabelung offensichtlich ein „X“. Später wurden die gefundenen Buchstaben geordnet, zu Worten zusammengefasst und Geschichten geschrieben.

Die gesammelten Buchstaben werden geordnet

Die gesammelten Buchstaben werden geordnet.

Quelle: Screenshot / Youtube

Das Ergebnis wurde im Frühjahr auf einer Ausstellung in der SLB präsentiert. Zur Eröffnung kam auch Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakob und er wurde direkt auf einen großen Mangel im Stadtbild aufmerksam gemacht: Der Buchstabe „K“ sei im Stadtbild auffallend wenig anzutreffen, berichteten die Kinder dem Oberbürgermeister. Er versprach schmunzelnd Abhilfe.

Von MAZonline

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