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Babelsberger Filmnachwuchs in Saarbrücken

38. Filmfestival Max Ophüls Preis Babelsberger Filmnachwuchs in Saarbrücken

„Rakete Perelman“ und andere Beiträge aus der Filmuniversität „Konrad Wolf“ laufen beim 38. Filmfestival Max Ophüls Preis. Ende Januar treffen sich in Saarbrücken die besten deutschsprachigen Nachwuchsfilmer.

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Eine entspannte Szene aus Oliver Alaluukas Tragikomödie „Rakete Perelman“, die in Saarbrücken Weltpremiere feiert.

Quelle: Filmuni

Babelsberg/Saarbrücken.

Die schön bebilderte, 108-minütige Tragikomödie „Rakete Perelman“, Oliver Alaluukas’ Abschlussfilm an der Filmuniversität „Konrad Wolf“, feiert beim 38.  Filmfestival Max Ophüls Preis (MOP) Weltpremiere. In Saarbrücken treffen sich vom 23. bis 29.  Januar 2017 die besten Nachwuchsfilmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Insgesamt 16 Produktionen – von 140 eingereichten – gehen im Spielfilmwettbewerb ins Rennen um den mit 36 000 Euro dotierten Max-Ophüls-Preis für den besten Film.

Im vergangenen Jahr tummelten sich sage und schreibe neun Jungregisseure aus der Filmuni mit ihren Beiträgen bei dem renommierten Festival. Diesmal muss man etwas länger suchen, um das Etikett „Made in Babelsberg“ zu entdecken. Immerhin mit zwei Beiträgen sind die hiesigen Filmstudenten im Wettbewerb mittellanger Film vertreten. Lena Lemerhofer ist mit dem einfühlsam erzählten, dialogarmen Unfalldrama „Sekundenschlaf“ dabei. Hans Henschel überlegt filmisch, „Was ich dir noch sagen wollte“. Der Regie-Student erzählt die Geschichte zweier Freunde, von dem einer einen plötzlichen Unfalltod stirbt. 14 Beiträge konkurrieren in der mittellangen Kategorie um die herzförmige Trophäe.

Schon 2015 stand Sophie Linnenbaum mit einem Kurzfilm im Wettbewerb. Nun tritt die Filmuni-Studentin mit dem zehnminütigen „Pix“ gegen 17 weitere Kurzfilme an.

Zwölf Beiträge wurden für den Dokumentarfilm-Wettbewerb ausgewählt. Darunter ist „Er Sie Ich“ von Carlotta Kittel. Die Filmuni-Elevin führt vor der Kamera zwei Menschen zusammen, die zwar eine erwachsene Tochter, aber seit mehr als zwanzig Jahren keinen Kontakt zueinander haben. Ebenfalls eine Produktion mit Babelsberger Stallgeruch ist Nora Fingscheidts Doku „Ohne diese Welt“ über Menschen im Norden Argentiniens, die noch wie vor 400 Jahren leben. Als Produzent fungiert die im Fx-Center ansässige Kineo Filmproduktion von Peter Hartwig, Absolvent der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“.

Mit Mitteln des Medienboard Berlin-Brandenburg umgesetzt wurden „Gaza Surf Club“ von Philip Gnadt und Mickey Yamine sowie „Liebes Ich“ von Luise Makarov, beide ebenfalls im Dokumentarfilmwettbewerb zu sehen. Das in Babelsberg ansässige Medienboard hat außerdem mit „Rakete Perelman“ einen Spielfilm finanziell unterstützt, der innerhalb der „Leuchtstoff“-Initiative von Medienboard und RBB für Debütfilme entstanden ist.

Im Rahmenprogramm des MOP-Festivals laufen drei Beiträge aus der Filmuni: die Fußball-Kurzdoku „Tehran Derby“ von Regiestudent Simon Ostermann, das 2015er RBB-Movie „Gewitterzellen“ seines Kommilitonen Jakob Schmidt sowie der kurze Animationsfilm „Rubik“ von Xenia Smirnov.

Von Ricarda Nowak

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