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Bade-Flashmob in Potsdam abgesagt

Kein gemeinschaftliches Baden erwünscht Bade-Flashmob in Potsdam abgesagt

Der für Samstagabend angedachte Bade-Flashmob im Stadtkanal fällt aus. Zumindest wurde der Facebook-Aufruf wieder zurückgezogen. Grund ist ein Anruf des Kanalsprint-Veranstalters bei dem Initiatoren

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Potsdam. Wird wohl doch nichts mit dem fröhlichen Planschen im Stadtkanal – zumindest nicht im Rahmen des via Facebook angekündigten „Mitternachtsbaden im Stadtkanal“.

In dem sozialen Netzwerk hatte man dazu aufgerufen, am Abend vor dem Kanalsprint die Gelegenheit zu nutzen und in dem mit Wasser gefüllten Stadtkanal zu baden. Über 100 Hundert Zusagen gab es und die Liste der Interessierten war lang. Doch der (vermeintlich) harmlose Spaß hat gefällt nicht allen, wie es in einer Mitteilung vom Freitagmittag heißt: Der Veranstalter des Kanalsprints am Sonntag, hat sich telefonisch bei dem Initiator der Badeaktion gemeldet und – laut Angaben des Initiatoren – „wegen Hausfriedensbruchs angezeigt“.

Der Kanal sei „keine gewidmete Badestelle“ und das Baden dort verboten. Der Veranstalter fürchte zudem Vandalismus an den technischen Anlagen und Bannern für den Kanalsprint, heißt es in der Flashmob-Absage.

Für die Badebefürworter eine „fragwürdige und überzogene“ Reaktion. Da man jedoch auf ein juristisches Nachspiel verzichten möchte, kommt jetzt die Absage. Der Aufruf zum gemeinschaftlichen Baden wurde zurückgezogen. Aber vielleicht trifft man sich am Samstag ja nicht im, sondern am Kanal, heißt es in der Absage weiter.

Zum Schluss wird noch das Bedauern darüber ausgedrückt, „das gemeinschaftliche Leben in dieser Stadt unnötig eingeschränkt wird“. Die Anzeige sei „ein weiteres Beispiel für den Potsdamer Kleingeist bei der Frage, wie die vielen verschiedenen schutzwürdigen Interessen und Bedürfnisse der Stadt und ihrer Bewohner durch Bedenkenträger gegeneinander gestellt werden, anstelle nach einem Ausgleich und Miteinander zu suchen“.

Von MAZonline

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