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Potsdam Fäkalien im Groß Glienicker See
Lokales Potsdam Fäkalien im Groß Glienicker See
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16:37 16.06.2015
Der Groß Glienicker See ist ein beliebtes Ziel für Ausflügler, Badegäste, Angler und Bootsfahrer. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Groß Glienicke

Alarm am Groß Glienicker See: Das Spandauer Gesundheitsamt hat fürs südliche Seeufer ein Badeverbot ausgesprochen. Dort sollen am Samstag Fäkalien in den See gelangt sein. Offenbar hatte der starke Regen die Kladower Mischwasserkanalisation geflutet und die Verschmutzung verursacht – ein altbekanntes Thema am Berliner Ufer. Wie lange das Badeverbot dort gilt, ist unklar.

Die Landeshauptstadt Potsdam gibt für die Groß Glienicker Seeseite indes Entwarnung. Am Dienstag seien dort Proben gezogen und das Wasser in Augenschein genommen worden. Zwar sollen die Laborergebnisse erst am Ende der Woche vorliegen, sagt Stadtsprecher Jan Brunzlow. „Und wir können auch nicht ausschließen, dass es auf Potsdamer Seite zu Verschmutzungen gekommen ist“ – man sehe derzeit aber „keine Notwendigkeit“ das Gewässer zu sperren.

Generell werde in Berlin schneller ein Badeverbot ausgesprochen als in Potsdam, erklärt Jan Brunzlow. Grund seien verschiedene Badegewässerverordnungen. Weil nach einem Starkregen die Keimbelastung in Gewässern rapide ansteige – etwa durch vom Uferrand ins Wasser gespülten Dreck und Hundekot –, warnt das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales generell zur Vorsicht und empfiehlt, zumindest Kleinkinder einige Tage lang nicht baden zu lassen.

In Potsdam löst ein Starkregen hingegen keinen solchen Badeverbots-Automatismus in der zuständigen Behörde aus. Potsdam verweist zudem auf Verdünnung und Fließrichtung – und die arbeiten im aktuellen Fall für die Badefreunde am Groß Glienicker Ufer. „Es besteht keine Gefahr“, sagt Brunzlow. „Der Groß Glienicker See auf Potsdamer Seite war und ist ein gutes Badegewässer.“

Von Nadine Fabian

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