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Potsdam Barberini bis Ende 2016 fertig
Lokales Potsdam Barberini bis Ende 2016 fertig
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19:07 22.05.2013
Repro: MAZ
Potsdam

Hasso Plattner und Albris Lelbach sind gemeinsam zu der Einschätzung gekommen, dass ein Engagement der Hasso-Plattner-Förderstiftung die einmalige Chance eröffnet, in zentraler Lage ein Kunstmuseum zu errichten“, hieß es am Mittwoch in einer Erklärung zum künftigen Museumsstandort mit Café (MAZ berichtete). Baubeginn für das Haus ist im April 2014; die Fertigstellung ist für Ende 2016 geplant.

Grundstückseigentümer und Projekträger sind die Hasso-Plattner-Förderstiftung und die Lelbach-Stiftung, sagte Investor Lelbach gestern zur MAZ. Eröffnet wird das Museum mit einer großen Gast-Ausstellung des französischen Impressionismus und Expressionismus. Offen ist, was mit Plattners Sammlung zeitgenössischer Kunst passieren wird. „Diese Entscheidung behält er sich noch vor“, so Lelbach.

Mitte Mai hat Lelbach, wie berichtet, den Bauantrag mit der Nutzung als Kunsthalle bei der Stadt beantragt. Laut Einschätzung der Stadt stehen zwar „der Nutzung des Grundstücks als Kunsthalle keine grundlegenden planungsrechtlichen, sanierungsrechtlichen oder bauordnungsrechtlichen Hinderungsgründe entgegen“. Allerdings sind „geringfügige Änderungen des Bebauungsplans“ notwendig, so Baudezernent Matthias Klipp (Grüne).

Eine der Änderungen ist, dass für die Nutzung des Palais Barberini als Kunstmuseum die ursprünglich geplante, öffentliche „Durchwegung“ des Grundstücks vom Alten Markt zur Uferpromenade aus Sicherheitsgründen entfallen muss.

Weil der Technikbedarf in dem Museum hoch ist, braucht man die bisher geplante Tiefgarage als Technik-Untergeschoss. Dafür ist eine Änderung des Bebauungsplans erforderlich. Für die Nutzung als Kunsthalle werden zwischen 50 und 80 Stellplätze benötigt, die in einer Tiefgarage auf den Grundstücken Brauerstraße 4, 5 und 6 untergebracht werden sollen. Für diese Grundstücke muss ebenfalls der Bebauungsplan überarbeitet werden, weil hier vorher keine Tiefgaragen zulässig waren.

„Ich bin überzeugt, dass die Kunsthalle die Mitte enorm bereichern wird. Sie ist eine einmalige Chance für die Entwicklung der Gesamtstadt als kulturelles Zentrum“, so Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD). Auch Linksfraktions-Chef Hans-Jürgen Scharfenberg bezeichnete die Kunsthalle als „hervorragende Chance für die Stadt. Wir sind gut beraten, wenn wir die Ampeln dafür auf Grün stellen“, so Scharfenberg: „Bei der Abwägung zwischen Durchgang und Kunsthalle steht die Kunsthalle im Vordergrund.“

Bereits am 5. Juni könnten die Stadtverordneten über die Einleitung der Änderungen im Bebauungsplan abstimmen. (Von Ildiko Röd)

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