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Barberini lockte 110.000 Besucher zu DDR-Kunst

„Hinter der Maske“-Ausstellung Barberini lockte 110.000 Besucher zu DDR-Kunst

Die Ausstellung „Hinter der Maske. Künstler in der DDR“ war für das Museum Barberini ein voller Erfolg. Rund 110.000 Besucher konnte das Museum verzeichnen. In diesem und dem kommenden Jahr können sich Kunstinteressierte auf weitere Highlights freuen.

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Besucher laufen im Palais Barberini an einem Gemälde des Malers Sighard Gille mit dem Titel "Fete in Leipzig II" vorbei.
 

Quelle: dpa

Potsdam.  Rund 110.000 Besucher sind in die Ausstellung „Hinter der Maske. Künstler in der DDR“ im Potsdamer Museum Barberini gekommen. Das teilte das Museum kurz vor Schließung am Sonntag, dem letzten Ausstellungstag, mit. Das sei mehr als die erhofften 100.000 Besucher. „Die Ausstellung war gut besucht. Wir sind zufrieden“, hieß es.

Arbeiten von 87 Künstlern

Direktorin Ortrud Westheider hatte schon zuvor von einem Erfolg der Schau gesprochen, die Ende Oktober begonnen hatte. „Nach den Impressionisten und der amerikanischen Moderne haben wir einen prägnanten Überblick über  Kunst in der DDR gegeben“, sagte sie.

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„Hinter der Maske“ heißt die Ausstellung im Museum Barberini, die vom 29. Oktober 2017 bis zum 4. Februar 2018 in Potsdam zu sehen ist. Gezeigt wird Kunst aus der DDR - vier Generationen in Gemälden, Fotografie, Grafik, Collage, Skulptur und Aktionen. Ein Rundgang durch die Schau.

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Gezeigt wurden Arbeiten von 87 Künstlern, darunter Bernhard Heisig (1925–2011), Wolfgang Mattheuer (1927–2004), A. R. Penck (1939-2017), Willi Sitte (1921–2013) und Werner Tübke (1929–2004). Zudem waren erstmals seit mehr als 20 Jahren auch 16 großformatige Werke aus der Galerie des Palasts der Republik zu sehen.

Barberini ist Touristenmagnet

Mit mehr als einer halben Million Besuchern hatte das Barberini bereits im ersten Jahr einen hohen Zulauf verzeichnet. Die Ausstellungen zum Impressionismus und Klassikern der Moderne sowie die zweite Schau zur amerikanischen Moderne hatten 320.000 beziehungsweise 140.000 Gäste angelockt.

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Das Museum Barberini hat am 23. Januar 2017 seine Türen für die Öffentlichkeit geöffnet – und die Erwartung bisher voll übertroffen. Ein kurzer Rückblick in Bildern.

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Picasso-Schau für 2019 geplant

Auch die nächsten Highlights sind schon bekannt. Das Barberini zeigt seine nächste Ausstellung „Max Beckmann. Welttheater“ vom 24. Februar bis 10. Juni 2018. Er gehört zu den bedeutendsten Malern der Klassischen Moderne. Ende Juni soll es dann eine Gerhard-Richter-Ausstellung geben. Für 2019 kann mit noch mehr Zustrom gerechnet werden: Das Museum plant eine Picasso-Ausstellung.

Lesen Sie mehr:

Museum Barberini – eine Erfolgsgeschichte

Von MAZonline

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