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Bau des Medien-Campus verzögert sich

Babelsberg Bau des Medien-Campus verzögert sich

Böse Überraschung für Filmpark-Chef Friedhelm Schatz: Der Bauausschuss konnte sich nicht durchringen, kleinere Änderungen an seinem Mega-Bauprojekt Campus-Medienstadt durchzuwinken. Dabei sollten Gebäude lediglich einen Meter höher werden und mehr Stellplätze entstehen. Die Entscheidung wurde auf September vertagt. Die Folgen sind noch nicht abzusehen.

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Eitel Freude herrschte bei der Grundsteinlegung im November 2015. Jetzt muss Friedhelm Schatz mit Verzögerungen beim Bau des Campus-Medienstadt rechnen.

Quelle: Julian Stähle

Babelsberg. Filmpark-Chef Friedhelm Schatz befürchtet eine mehrmonatige Verzögerung bei Baumaßnahmen im neuen „Campus Medienstadt“. Hier sollen unter anderem Wohnhäuser sowie zwei Gewerbegebäude und eine Kita entstehen.

Ein einziger Meter schafft unerwartete Schwierigkeiten

Für die Arbeiten auf dem Gelände zwischen Marlene-Dietrich-Allee und Stahnsdorfer Straße möchte Schatz einige Befreiungen vom B-Plan erwirken. Unter anderem geht es um die Überschreitung von Gebäudehöhen um einen Meter sowie um zusätzliche Stellplätze vor den Ladenflächen. Zudem soll ein kleiner Teil einer privaten Grünfläche der neuen Kita als Spielfläche zugeschlagen werden.

Die Stadtverordneten fühlen sich schlecht informiert

Schatz’ Wunsch nach einer schnellen Befreiung wurde am Dienstag vom Bauausschuss abgelehnt. Grund war, dass sich die Stadtverordneten mangelhaft von der Verwaltung informiert fühlen. Ausschusschef Ralf Jäkel (Linke) wandte sich mit seiner Kritik direkt an Stadtplanungschef Andreas Goetzmann: „Es ist sehr misslich, dass es Herr Goetzmann nicht schafft, den Ausschuss vor der Sitzung über das Vorhaben ausreichend zu informieren – schließlich liegen die Anträge nicht erst seit gestern auf dem Tisch.“ Lars Eichert (CDU) übte ebenfalls Kritik: „Wir sollen hier immer nach Tischvorlagen im Hauruck-Verfahren entscheiden.“ Er bedaure die Verzögerung für den Investor, die aufgrund der mangelhaften Vorbereitung der Verwaltung entstanden sei.

Schatz: „Wir verlieren ein Dreivierteljahr“

Der Ausschuss weigerte sich, grünes Licht zu geben. Da die nächste Sitzung erst im September ist, bedeute dies massive Verzögerungen für das Vorhaben, sagte Schatz frustriert: „Wir verlieren dadurch ein Dreivierteljahr.“ Ausschusschef Jäkel erklärte hingegen, dass die Verwaltung schon vor September teilweise Befreiungen gewähren könne.

Von Ildiko Röd

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