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19:27 11.03.2013

„Erinnerungslandschaften“ heißt das Kunstprojekt im Fabrikhallen-Format, das die Schüler von drei Potsdamer Schulen auf die Beine gestellt haben. Geholfen hat den Jugendlichen die Künstlerin Claudia Hajek: „Die Ideen waren meist schon da, ich habe dann nur noch ein paar Impulse gegeben, was man mit den verschiedenen Materialien anfangen kann“, sagt die 45-Jährige.

Entstanden sind bisher ganz unterschiedliche Installationen, von der schwebenden Traumlandschaft zur stockdusteren Geisterbahn, vom Lebensweg bis zum anheimelnden Rückzugsraum. „Die Sehnsucht nach Geborgenheit ist schon so ein roter Faden“, sagt Claudia Hajek.

Drei Wochen lang haben die Jugendlichen gewerkelt, mit Packpapier Wände eingezogen, mit Schnüren und Folie ganze Dächerlandschaften gespannt: „So etwas kann man im normalen Kunstunterricht nicht machen“, sagt Claudia Hajek. „Hier hatten die Schüler wirklich mal Gelegenheit, sich auszutoben.“

An diesem Vormittag sind es Acht- und Neuntklässler der Steubenschule, die letzte Hand an ihre Werke legen. Vor ihnen waren schon Schüler von Goethe- und Suttner -Gymnasium an der Reihe. Und in dieser Woche gehört das Schaufenster ganz der Montessori-Schule, bevor am Freitagabend mit einer Musikperformance eröffnet wird.

„Klar, das macht schon Spaß, wenn man eine Woche lang keine Schule hat und sich ganz auf ein Projekt konzentrieren kann“, sagt Steubenschüler Lukas Marin.

Gemeinsam mit sechs Freunden hat er an der Installation „Lebensweg“ gearbeitet. Und da bleiben auch Hindernisse nicht aus: „Man muss ja immer wieder Mauern überwinden und manche Wege bleiben einem auch ganz verschlossen“, sagt der 15-Jährige.

Die acht Mädchen, die derweil am anderen Ende der Halle basteln, haben das Thema Erwachsenwerden anders interpretiert – und sich eine regelrechte Höhle geschaffen: „Wir haben schon als Kinder alle gerne Buden gebaut“, sagt die 15-jähirge Lilly Schindler. „Und das macht ja immer noch Spaß.“

Die Ausstellung „Erinnerungslandschaften“ im Schaufenster der Fachhochschule in der Friedrich-Ebert-Straße 4 wird am Freitag, 15. März, um 18 Uhr eröffnet. Zwischen Sonntag, 16. März, und Sonnabend, 23. März, ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. (Von Martin Küper)

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