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Bauarbeiten im Potsdamer Rechenzentrum

Fahrstuhlreparatur für die Kreativetagen Bauarbeiten im Potsdamer Rechenzentrum

Erstmals seit der Eröffnung des Kunst- und Kreativhauses im alten Potsdamer Rechenzentrum im Herbst 2015 wird in das Haus investiert, obwohl dessen Zukunft noch unklar ist. Sanierungsträger und die Betreibergesellschaft SPI teilen sich die erheblichen Kosten für die Reparatur eines Aufzugs.

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In einem der Flure des Kunsthauses im Rechenzentrum.

Quelle: Sebastian Gabsch

Potsdam. Der Sanierungsträger und die Stiftung SPI als Betreiberin des Hauses investieren erstmals eine höheren Betrag in die Erhaltung des alten Rechenzentrums als Kunst- und Kreativhaus. Nach Mitteilung von SPI-Sprecher Reiko Käske soll einer der defekten Aufzüge bis Ende des Monats wieder funktionsfähig sein. Nach der Schadensmeldung Anfang Mai habe sich herausgestellt, dass „die Reparatur der Aufzüge mit enormen finanziellem Einsatz verbunden ist, für den erst einmal eine Basis benötigt wurde“, so Käske. Eine Summe nannte er nicht. Nach MAZ-Informationen geht es um mehrere 1000 Euro. Auf gemeinsames Betreiben des Sanierungsträgers und der Stiftung SPI werde nun ein Aufzug repariert.

Das Verwaltungsgebäude des Rechenzentrum an der Breiten/Ecke Dortustraße wird seit dem Herbst 2015 schrittweise von den früheren Nutzern, die in die Steinstraße umziehen, an Künstler und andere Kreative übergeben. Über eine längerfristige Nutzung des Rechenzentrums als Kunsthaus wird zwar diskutiert, sicher ist sie aber nicht. So besteht immer noch die Option, dass das Gebäude für den Wiederaufbau des Garnisonkirchschiffs abgerissen werden muss.

Mehr als 100 Nutzer

Im alten Rechenzentrum werden zwei Etagen mit über 2000 Qudratmetern von mehr als 100 Hundert Kunst-, Kultur- und Kreativschaffenden genutzt. Alle aktuell verfügbaren Flächen sind laut Betreiber vermietet, ab Oktober kommen zwei weitere Etagen hinzu. Mehr per rzpotsdam@stiftung-spi.de

Neben dem Atelierbetrieb gibt es es im Parterre mit Ausstellungen und Veranstaltungen einen Einblick in den künstlerischen Alltag der Nutzer. Noch bis zum 9. Juli ist dort eine Ausstellung „In die Fremde gehen“ von Sebastian Komerell zu sehen, geöffnet donnerstags bis sonntags immer 15 bis 18 Uhr.

In der Debatte eines Antrags der Linken auf Verstetigung des Projekts wurde in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung auch darauf verwiesen, dass in der alten Garde-Husaren-Kaserne nahe der Schiffbauergasse schon 2019 ein weiteres großes Kreativhaus entstehen könnte. Die defekten Aufzüge – einer der beiden Lifte soll schon seit dem Herbst 2015 außer Betrieb sein – hatten bei den mehr als 100 Nutzern des in den oberen Geschossen angesiedelten neuen Kreativquartiers für Unruhe gesorgt. Für Künstler mit schweren Objekten ist der Weg ins Atelier zur physischen Herausforderung geworden. Für Nutzer und Gäste mit Handicap sind die Kunstetagen kaum erreichbar. Mehrere Nutzer spekulierten mit Verweis auf die Aufzüge, das Haus werde „weiter auf Verschleiß gefahren“.

Von Volker Oelschläger

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