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Beliebter Kletterfelsen am Kahleberg

Zu Hause ... in der Waldstadt Beliebter Kletterfelsen am Kahleberg

Seit 2007 steht der künstliche Kletterfelsen in der Potsdamer Waldstadt. Inzwischen ist der Monolith aus Beton zu einem Wahrzeichen des Stadtteils geworden. Robby Sandmann vom Deutschen Alpenverein wartet den Felsen und sorgt dafür, dass das Klettern dort sicher ist.

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Robby Sandmann am Kletterfelsen in der Waldstadt.

Quelle: christel köster

Waldstadt. Einfach mal so den Kletterfelsen erklimmen – das klappt nicht. Angetrunkene, Übermütige oder Kinder sollen sich nicht eingeladen fühlen, auf dem zwölfeinhalb Meter hohen Monolithen aus Spritzbeton herumzukraxeln, um dann herunterzufallen. Auf den steilen Kunstfelsen am Kahleberg darf und kann man nur mit Kletterausrüstung und Sicherung. Das bezeichnen Experten als „Einstiegshemmung“, sagt Kletterturmwart Robby Sandmann vom Deutschen Alpenverein (DAV). Seine Aufgaben: Der Unternehmensberater und Klettercoach befreit den Sprungkies von Unrat, prüft die Sicherheit der Hakenlaschen (wo sich Kletterer mit dem Karabiner einhaken) und die Felsoberfläche auf Risse, die dort nicht hingehören.

2007 hat die Potsdamer DAV-Sektion den Kletterfelsen „Barberine“ eröffnet, der inzwischen zu einem Wahrzeichen der Waldstadt geworden ist. 34 abwechslungsreiche Routen kann man ausprobieren, die Sandmann mit ersonnen und Jens Brand von der Cottbusser Firma „Built a Rock“ umgesetzt hat. Sandmann klettert seit 27 Jahren – seit der Potsdamer in der Sächsischen Schweiz einen der Sandsteinfelsen bezwungen hat. Was ihn damals gepackt hat? „Das Gefühl, auf dem Gipfel angekommen und dort zu sein, mag ich sehr. Beim Klettern bekomme ich den Kopf frei, vergesse alles um mich herum.“ Wer sich jedoch nicht völlig aufs Klettern fokussiert, bekommt von seinem Körper sogleich eine Rückmeldung – „und rutscht ab“. Wer klettern will, muss vor allem beweglich sein. „Kraft kann man trainieren“, so Sandmann, der in den Alpen unterwegs war, auch in Spanien, Griechenland, Norwegen Gipfel eroberte. Zwischen sieben und 70 Jahre alt sind die Klettersportler, die gern auch aus Berlin in die Waldstadt fahren. Das Plus: Die Anlage ist nicht eingezäunt.

Vor Jahren gab es Streit mit den Kickern des benachbarten Fußballplatzes – wegen gelegentlicher Fehlschüsse. „Ich habe auch mal einen Ball abbekommen, hat ganz schön weh getan“, sagt Sandmann. 2015 hat die Stadt den Ballfangzaun erhöht. Seitdem bleibt das runde Leder auf dem Platz.

Von Ricarda Nowak

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