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Bericht: Hohenzollern werden nicht entschädigt

Debatte um Ausgleichszahlungen für Adelshaus Bericht: Hohenzollern werden nicht entschädigt

Das Landesamt für offene Vermögensfragen hat nach einem Medienbericht entschieden: Die Hohenzollern werden für enteignete Schlösser, Villen und Ländereien in Potsdam und Brandenburg nicht entschädigt. Prinz Georg Friedrich von Preußen hat dagegen eine Klage eingereicht.

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Das malerische Krongut Bornstedt. Auch auf diese Immobilie hatten die Hohenzollern 1991 Anspruch erhoben.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Die Nachfahren des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. sollen nach Informationen der Potsdamer Neuesten Nachrichten nun doch keine Entschädigung für enteignete Schlösser, Villen und Ländereien in Potsdam und Brandenburg erhalten. Das habe das dem Finanzministerium unterstehende Landesamt für offene Vermögensfragen im Dezember 2015 entschieden, berichtete das Blatt. Gegen den Ablehnungsbescheid habe Prinz Georg Friedrich von Preußen, der Chef des früheren Königshauses, Klage beim Potsdamer Verwaltungsgericht eingereicht.

Der Fall war monatelang geprüft worden. Eine Entschädigung kann laut Zeitungsbericht etwa dann verweigert werden, wenn Antragsteller der NS-Diktatur „Vorschub geleistet“ haben. Dass dies beim früheren Kronprinzen Wilhelm von Preußen (1882–1951) der Fall gewesen sei, hatten Gutachten zweier renommierter Historiker im vergangenen Jahr festgestellt. Finanzminister Christian Görke (Linke) hatte diese Gutachten eingeholt.

Die Hohenzollern hatten 1991 allein in Brandenburg Ansprüche auf 64 Immobilien angemeldet, darunter Schloss Rheinsberg, das Krongut Bornstedt, Schloss Lindstedt, die Villa Ingenheim oder die Villa Liegnitz am Park Sanssouci. Das Vermögensamt hatte zunächst eine mögliche Ausgleichszahlung an die Hohenzollern von 1,2 Millionen Euro errechnet.

Von MAZ-online

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