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Betrunkene jagen mit 180 Sachen über A 10

Fahrt endet in der Leitplanke – Polizei kann Männer festnehmen Betrunkene jagen mit 180 Sachen über A 10

Waghalsige und lebensgefährliche Fahrt über die Autobahn: Zwei Männer sind betrunken am Donnerstagabend mit einem Audi A4 über die A 10 gerast und schließlich gegen eine Leitplanke geprallt. Dann sind sie davon gelaufen, konnten aber geschnappt werden. Einige Kilometer vom Unfallort entfernt, Zeugen hatten die Hinweise geliefert.

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Das Auto war nach dem Unfall nur noch Schrott.

Quelle: Julian Stähle

Michendorf. Zwei Männer, 32 und 28 Jahre alt, sind Donnerstagabend mit 180 Sachen über die Autobahn 10 gerast. Mindestens 20 Kilometer jagten sie so über die A 10. Ein Augenzeuge beschreibt gegenüber MAZonline wie lebensgefährlich und irrsinnig die Fahrt war: „Sie rasten in Schlangenlinien über beide Spuren. Mal waren sie langsam unterwegs, dann rasten sie wieder.“ Mehrmals kam es fast zu Crashs mit anderen Autos. Auch das Auto des Zeugen wurde fast gerammt.

Auto überschlägt sich und ist nur noch Schrott

Am Autobahndreieck Werder endet die Irrfahrt der beiden schließlich. Der Wagen landet in der Leitplanke, überschlägt sich und ist nur noch Schrott. Die Männer können sich aus dem Audi befreien, flüchten zu Fuß in den Wald. „Dann kamen sie wieder zurück“, sagt der Augenzeuge. „Sie holten etwas aus dem Auto. Da war schon zu sehen, wie betrunken sie waren“. Bei ihrer Flucht stolperten die Männer mehrmals.

Die Polizei konnte die Täter schnappen

Die Polizei konnte die Täter schnappen

Quelle: Julian Stähle

Polizei kann Unfallfahrer schnappen

Die Polizei leitete eine groß angelegte Suche nach den Männern ein. Setzte Hubschrauber und Hunde ein. Mit Erfolg. Die Männer konnten schließlich bei Fichtenwalde, rund eine Stunde nach dem Unfall, gefasst werden. Anwohner hatten einen entscheidenden Tipp gegeben.

Auto nicht gestohlen – Fahrer hat keinen Führerschein

Ein Alkoholtest ergab, dass der mutmaßliche Fahrer (32) betrunken war. Ein genauer Promillewert ist nicht bekannt. Weil die Männer sich bei dem Unfall verletzten und bluteten, wurden sie in ein Krankenhaus gebracht. Der Jüngere wurde stationär aufgenommen. Der Ältere musste nur ambulant behandelt werden. Die Männer zogen sich Prellungen und Platzwunden zu.

Erste Vermutungen, wonach der Wagen gestohlen sein könnte, bestätigten sich nicht. Die Männer verweigerten nach der Festnahme eine Aussage. Beiden wurde eine Blutprobe abgenommen. Im Verlauf der Befragung räumte der 32-Jährige ein, dass er gefahren ist, aber keinen Führerschein besitzt. Gegen ihn wird nun ermittelt.

Von MAZonline

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