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Potsdam Betrunkener Professor stirbt an Stichverletzung
Lokales Potsdam Betrunkener Professor stirbt an Stichverletzung
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21:27 12.02.2013
Tatort Pierre-de-Gayette-Straße im Kirchsteigfeld. Fotos: Christel Köster
POTSDAM

Als die Rettungskräfte am blutüberströmten Tatort eintrafen, konnten sie nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Polizisten nahmen die unter erheblichem Alkoholeinfluss stehende Frau vorläufig fest, um ihre Rolle in dem Drama zu klären. Polizisten berichten, sie habe drei Promille Alkohol im Blut gehabt. Gestern war die Frau wieder zu Hause.

Eine Obduktion war für den gestrigen Tag angesetzt. Sie soll weitere Erkenntnisse zur genauen Todesursache liefern. Auch der Tote soll betrunken gewesen sein.

Das ungleiche Paar war in der Vergangenheit schon mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Beamte berichten, sie seien unter anderem wegen Ruhestörung, versuchten Hausfriedensbruchs und häuslicher Gewalt ins Erdgeschoss des fünfstöckigen Mietshauses gerufen worden. Der Professor – er soll Geophysiker sein – sei bei diesen Einsätzen angetroffen worden. Alkohol sei immer im Spiel gewesen.

Hausbewohner berichten von ständigen Streitereien im Erdgeschoss. Etwas ruhiger sei es vor einem halben Jahr geworden, als einem Mann eine Art Hausverbot erteilt wurde. Es ist unklar, ob das spätere Opfer damit gemeint war. Am Montagnachmittag hatten Nachbarn ebenfalls die Frau und einen Mann streiten hören – sie sollen gelallt haben. „Das erschien uns nicht ungewöhnlich, schließlich waren Polizei und Krankenwagen in der Vergangenheit häufig da gewesen“, sagt ein Mieter. Mit dem Einzug der Frau vor etwa zwei Jahren hätten die Scherereien angefangen. Was die Kriminalisten jetzt zu klären versuchen: Kann sich der Mann die tödliche Stichverletzung selbst beigebracht haben – oder wurde er erstochen? (uw)

Die CDU lehnt die geplante Einführung einer Tourismusabgabe ab, erkennt die Forderung der Schlösserstiftung nach einem Parkeintritt an und fordert für die Potsdamer Bürger die Vermeidung von finanziellen Belastungen.

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