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Potsdam Bewerber für Ehrenamtspreis 2017 gesucht
Lokales Potsdam Bewerber für Ehrenamtspreis 2017 gesucht
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17:24 21.02.2017
Jörn-Michael Westphal von Pro Potsdam, Daniel Beermann vom Verein Soziale Stadt Potsdam und Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD, v.l.) hoffen auf viele Bewerber. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Im Sportverein, in Seniorenheimen, der Flüchtlingshilfe oder in Freizeitgruppen an Schulen: „Die Felder, in denen sich Ehrenamtler engagieren, sind so breit gefächert wie das Leben“, erklärte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) am Dienstag. Tausende Männer, Frauen und Jugendliche opfern jedes Jahr große Teile ihrer Freizeit, um anderen Menschen das Leben zu erleichtern oder zu verschönern.

Seit zehn Jahren wird ihr Engagement in der Landeshauptstadt auch öffentlich gewürdigt. Die Stadt, Pro Potsdam und der Verein Soziale Stadt Potsdam loben den Ehrenamtspreis 2017 deshalb in 2017 zum inzwischen elften Mal aus. „In einer solidarischen Gesellschaft sind wir auf Ehrenamtler angewiesen“, so Jakobs.

Erstmals Preis für das Wirken gegen Hass und für Toleranz

Fast 800 Vorschläge erreichten die Jury in den vergangenen Jahren. 130 Ehrenamtler und ihre Projekte wurden bisher mit einem der Preise gewürdigt. In diesem Jahr werden Auszeichnungen in den Bereichen Einsatz für die Entwicklung der Quartiere, Schutz und Erhalt der Natur, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie für ein langjähriges Engagement im Ehrenamt vergeben.

Außerdem wird 2017 erstmals ein Preis für das Wirken gegen Hass und für Toleranz ausgelobt. „In der aus innenpolitischer Sicht angespannten Situation ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen“, erklärte Jakobs, der die schwere Entscheidung für die Preisvergabe anderen überlassen kann.

Kreativität, Dauer und Vorbildwirkung werden bewertet

Denn die Jury des Ehrenamtspreises wird in jedem Jahr neu besetzt. Zu ihr gehören nicht nur Vertreter der drei Preisausschreiber sondern auch Mitglieder ehrenamtlicher Institutionen der Stadt und Gewinner aus den Vorjahren. Ein Punktesystem hilft ihnen, aus den Vorschlägen die Nominierten zu herauszufiltern. 2016 wurden beispielsweise aus 81 Bewerbungen insgesamt 16 Preisträger ausgewählt.

Bewertet wird die Kreativität und Originalität des Engagements, die Dauer des Ehrenamts, die Vorbildwirkung der Arbeit und die Bereicherung für die Zivilgesellschaft. „Die größte Schwierigkeit für uns ist es, sich am Ende auf ein oder zwei Preisträger festzulegen“, berichtete Jurymitglied Jörn-Michael Westphal von der Pro Potsdam, der nichtsdestotrotz auf möglichst viele Bewerber hofft.

Bewerbungen für den Ehrenamtspreis

Vorgeschlagen werden können Einzelpersonen aber auch Gruppen wie Vereine, Betriebe oder Projektgemeinschaften, die sich beispielsweise im kulturellen, nachbarschaftlichen, generationsübergreifenden oder umweltbezogenen Bereich engagieren.

Die Bewerbung sollte nicht nur eine verständliche und übersichtliche Beschreibung der ehrenamtlichen Tätigkeit enthalten, sondern auch die Dauerhaftigkeit und erste Erfolge des Engagements nachweisen.

Bewerbungsunterlagen und alle weiteren Informationen gibt es hier.

Von Victoria Barnack

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