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Supermarkt kommt später

Biomarkt in Step-Depot Supermarkt kommt später

Eigentlich sollte der neue Bio-Supermarkt im alten Depot an der Hebbelstraße schon im Frühjahr eröffnen, doch fand man defekte alte Tanks im Boden. Jetzt kommt der Markt erst im Frühjahr 2016.

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Das alte Depot an der Ecke Hebbel- und Gutenbergstraße soll ein Bio-Supermarkt werden

Quelle: Christel Köster

Innenstadt. Einen Biosupermarkt im ehemaligen Depot der städtischen Straßenreinigung und Müllabfuhr an der Ecke Gutenberg- und Hebbelstraße gibt es frühestens im April 2016. Das teilte auf MAZ-Anfrage der Geschäftsführer der Immobilienfirma Lammers Consult im nordrhein-westfälischen Ahaus, Wilfried Lammers, mit. Schuld sei eine Verzögerung bei der Verlegung einer alter Fernwärmeleitung auf dem Grundstück durch die Energie und Wasser Potsdam (EWP). Dies habe den Beginn der aufwendigen Sanierungsarbeiten verhindert.

Die Säuberung, die neue Verfugung und den Einbau neuer Fenster hatte Lammers schon für 2014 geplant. Ursprünglich hätte bereits diesen Frühsommer 2015 ein Biosupermarkt in dem denkmalgeschützten expressionistischen Bau eröffnen sollen. „Ich habe mich sehr geärgert“, sagt Lammers, „da ich alle Verträge vorgelegt hatte.“ Offenbar hätten die Stadtwerke die Komplexität der Aufgabe unterschätzt. Jedenfalls sei man bis Winter 2014 nicht rechtzeitig fertig geworden. „Ich konnte den Anwohnern schlecht im Winter die Wärme abdrehen“, sagt Lammers. Am eigentlichen Projekt der Sanierung und Eröffnung eines Marktes werde sich aber nichts ändern. Der Vertrag mit dem Biomarkt, der als Mieter der Immobilienfirma dort einziehen soll, bleibe bestehen.

Die Stadtwerke haben inzwischen mitgeteilt, dass von Mittwoch, 26. August, bis zum Donnerstag, 27. August, die Fernwärmeleitung unterbrochen werde. Auf dem Areal werde „im Rahmen der Baufeldfreimachung“ die Fernwärmeleitung jetzt umgelegt. Die Stadtwerke wehren sich allerdings gegen den Vorwurf, an der Bauverzögerung schuld zu sein. „Der erste Umverlegungstermin war für den 9. Juli 2014 vorgesehen und auch durch die EWP entsprechend vorbereitet“, teilt deren Sprecher Stefan Klotz mit. Dann seien auf dem Gelände jedoch defekte unterirdische Tanks gefunden worden. Weil Lammers für die Bergung und die Entsorgung dieser Tanks sowie des verseuchten Erdreichs ziemlich viel Zeit eingeplant habe, sei der Termin der Umverlegung letztlich auf den 26. August dieses Jahres verlegt worden, erläutert Klotz.

Lammers versichert gegenüber der MAZ, die Bauarbeiten sofort aufzunehmen, sobald die Fernwärmeleitung verlegt ist. „Die ausführenden Firmen stehen alle schon bereit“, so der Ingenieur Lammers, der sich denkmalgerechtes „Bauen mit Augenmaß“ auf die Fahnen geschrieben hat.

Von Rüdiger Braun

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