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Biotonne bringt Linke auf die Barrikaden

Abfallgebührensatzung in Potsdam Biotonne bringt Linke auf die Barrikaden

Linken-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg macht aus seiner Empörung keinen Hehl: Die Verwaltung kann den Beschluss der Stadtverordneten in Potsdam, die Kosten für eine Leerung im Zweiwochen-Rhythmus prüfen zu lassen, nicht wie verabredet bis März erfüllen. Im Rathaus hält man dagegen.

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Schwarz mit braunem Deckel – äußerlich gibt sich die Biotonne eher zurückhaltend.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam. Die Biotonne bringt die Linken auf die Barrikaden. Sie kritisieren das langsame Tempo der Verwaltung bei der Erstellung einer Kostenkalkulation für eine Leerung im Zweiwochenrhythmus. „Im Dezember wurde von den Stadtverordneten beschlossen, dass die Kalkulation und die neue Abfallgebührensatzung bis März fertig sein soll– das klappt jetzt nicht“, schimpft Linken-Fraktionschef Hans-Jürgen Scharfenberg. Die zweiwöchentliche Leerung sei dem Bedarf besser angepasst und würde die Kosten reduzieren. Der Biomüll wird von der Stadtentsorgung Step abgeholt – im Wochenrhythmus.

Stadtsprecher Jan Brunzlow erklärte am Freitag, dass die zugesagte Prüfung aus zeitlichen Gründen nicht zu schaffen sei. „Unsere wichtigste Aufgabe war, die Biontonne einzuführen und die Wünsche der Eigentümer hinsichtlich der Tonnengröße und des Leerungsrhythmus für andere Tonnen aufzunehmen“, sagte Brunzlow. Derzeit wird geprüft, ob man eine neue Gebührensatzung in der Mitte des Jahres umsetzen kann.

Die Biomüll-Tonnen sind seit Anfang 2016 Pflicht für Hauseigentümer. Zuvor gab es eine zweijährige Probephase in drei Stadtgebieten: In Teilen von Potsdam-West, der Nördlichen Innenstadt und am Schlaatz. Die Analyse im Rahmen der Testphase hat für Potsdam-West in 2014 gezeigt, dass dort innerhalb eines Jahres rund 270 Tonnen Bioabfall gesammelt und verwertet werden konnten, das sind mehr als 45 Kilo je Einwohner, Tendenz steigend.

Von Ildiko Röd

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