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Erneut Bombenfunde in Potsdam

Blindgänger im Waldgebiet Erneut Bombenfunde in Potsdam

Drei 250 Kilogramm schwere Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg sind im Forst Potsdam zwischen der Michendorfer Chaussee sowie den Gemeinden Nuthetal und Michendorf gefunden worden. Am Donnerstag werden die Bomben entschärft. Der Autoverkehr und Anwohner sind dadurch nicht gefährdet, nur Spaziergänger müssen sich eine alternative Route überlegen.

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Der Sperrkreis
 

Quelle: LHP

Potsdam. In der Landeshauptstadt Potsdam sind bei Sucharbeiten im Auftrag des Landesbetriebes Forst erneut drei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.

Wie die Stadt am Dienstagmittag mitteilte, handelt es bei der Weltkriegsmunition um drei 250 Kilogramm schwere Fliegerbomben. Fundorte ist der Forst Potsdam zwischen der Michendorfer Chaussee sowie den Gemeinden Nuthetal und Michendorf gefunden worden.

Die Blindgänger sollen am Donnerstag, dem 5. März, von Sprengmeister Mike Schwitzke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg unschädlich gemacht werden. Zwei Bomben werden entschärft, eine dritte anschließend kontrolliert gesprengt.

Sprengmeister Mike Schwitzke

Wo gibt es Beeinträchtigungen?
Zur Vorbereitung der Entschärfung wird am Donnerstag ab 8 Uhr ein Sperrkreis rund um die jeweiligen Fundorte der Bomben gezogen. Es sind keine Straßensperrungen für den Autoverkehr geplant. Sowohl die B2 als auch die Templiner Straße sind befahrbar.

Innerhalb des Sperrkreises befinden sich u.a. das unbewohnte Sago-Gelände, das Gebiet rund um den Teufelssee und der sowjetische Ehrenfriedhof, aber keine Wohnhäuser. Alle Spaziergänger und Besucher des Bereiches sind aufgefordert, den Sperrkreis am Donnerstagmorgen bis 8 Uhr zu verlassen beziehungsweise danach nicht zu betreten.

Einschränkungen im Bahnverkehr
Die Regionalbahn fährt zwischen Golm und Saarmund ab 9 Uhr auf diesem Streckenabschnitt nicht. Der Caputher Heuweg, genutzt von Fußgängern und Radfahrern, ist zwischen Michendorfer Chaussee und dem Wohngebiet Waldstadt II gesperrt.

Die Deutsche Bahn kündigt an, dass von 9 Uhr bis voraussichtlich 13.30 Uhr wird die RB 22 zwischen Potsdam Charlottenhof und Saarmund über Ferch-Lienewitz umgeleitet wird. Dadurch verlängert sich die Reisezeit um etwa zehn Minuten. Auf der Umleitungsstrecke halten diese Züge für die ausfallenden Züge der RB 23, in Potsdam-Pirschheide, Caputh-Geltow, Schwielowsee, Ferch Lienewitz, Seddin und Michendorf.

Durch die Umleitung entfallen die Verkehrshalte in Potsdam Griebnitzsee, Potsdam Park Sanssouci und Golm. Reisende benutzen alternativ die Züge der RB 20/21 und die Stadtbuslinien.

Was ist geplant?
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst will zwei Blindgänger, die mit mechanischen Heckzündern ausgestattet sind, manuell entschärfen. Anschließend soll die dritte Bombe, ebenfalls mit mechanischem Zünder ausgestattet, nach einem Vergrämungsschuss kontrolliert gesprengt werden.

Die Bombenfunde der letzten Jahre

Von MAZonline

Info-Telefon der Stadt Potsdam: (0331) 289 1642

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