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Blindgänger in Potsdam Bombenentschärfung am Donnerstag: Das müssen Sie wissen
Lokales Potsdam Blindgänger in Potsdam Bombenentschärfung am Donnerstag: Das müssen Sie wissen
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14:51 12.09.2018
Teile des vom Sperrkreis betroffenen Gebietes.t. Quelle: Nadine Fabian
Teltower Vorstadt

Am Donnerstag, 13. September 2018, herrscht in Potsdam mal wieder Ausnahmezustand. In der Landeshauptstadt wurde erneut eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Am Donnerstag wird sie entschärft.

Alles, was Sie dazu wissen müssen, finden Sie hier im aktuellen Blindgänger-ABC:

AUSWEICHQUARTIERE

Wohin während der Entschärfung?

Während der Sperrung steht das Bürgerhaus Am Schlaatz, Schilfhof 28, als Aufenthaltsort für Betroffene zur Verfügung.

BOMBE

Was für eine Bombe wurde gefunden?

Bei dem am Mittwoch in der Nähe der Heinrich-Mann-Allee gefundenen Blindgänger handelt es sich um eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe englischer Herkunft aus dem Zweiten Weltkrieg [-> Nacht von Potsdam].

...eben auch eine Fliegerbombe. Bei dem am Montag gefundenen Blindgänger handelt es sich um eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe englischer Herkunft aus dem Zweiten Weltkrieg. Quelle: Stadt Potsdam

Übrigens: Die meisten Blindgänger in Potsdam sind englischer Herkunft, weil der Angriff von britischen Truppen durchgeführt wurde. Zwar werden auch ab und an amerikanische Fliegerbomben gefunden, aber dabei handelt es sich zumeist um Aushilfsware der Amerikaner, wie Sprengmeister Mike Schwitzke der MAZ verriet.

CRAYFISH

Der Codename für den alliierten Bombenangriff auf Potsdam war „Crayfish“. 512 Flugzeuge hoben am 14. April 1945 von mehreren britischen Flugplätzen nördlich von London ab – davon hatten 490, zumeist schwer beladende Lancaster-Bomber, das Ziel Potsdam. Der Bomber-Strom war fast 70 Kilometer lang.

DATUMSRECHNER

Seit wann liegt der Blindgänger an seinem Platz?

Wann genau die Bombe abgeworfen wurde, ist nicht klar. Die Teltower Vorstadt wurde 22. Juni 1944 gezielt angriffen. Möglich ist aber auch, dass dieser Blindgänger beim großen alliierten Luftangriff am 14. April 1945 [-> Nacht von Potsdam] auf dem Areal einschlug. Der Blindgänger liegt also höchstwahrscheinlich bereits über 26.800 Tagen am jetzigen Fundort.

EVAKUIERUNG

Wie viele Menschen sind betroffen?

Etwa 3.000 Menschen leben oder arbeiten in dem Bereich rund um den Fundort des Blindgängers. Sie müssen ihre Wohnungen am Donnerstag bis 8 Uhr selbstständig verlassen.

Im Sperrgebiet befinden sich unter anderem das Viertel Am Brunnen, die Kolonie Daheim, die Staatskanzlei Brandenburg sowie mehrere Ministerien, Landesämter, die Bundespolizei, zwei Pflegeheime, eine Einrichtung des betreuten Wohnens, das Humboldt-Gymnasium, der Kletterpark und die beiden Kindertagesstätten „Nuthewinkel“ und „Potsdam-Kids“.

Die Kita Nuthewinkel ist auch von dem Sperrkreis betroffen. Quelle: Peter Degener

FUNDORT

Wo genau wurde die Fliegerbombe gefunden?

Die Bombe wurde auf einer Baustelle an der Heinrich-Mann-Allee gefunden. Dort, auf dem Areal zwischen Nuthewinkel, Kolonie Daheim und dem Alten Friedhof, will die kommunale Pro Potsdam bald mit dem Bau von 750 Wohnungen beginnen. Seit Monaten wird das Gelände nach Weltkriegsmunition abgesucht.

Das Gebiet wurde bei Großangriff auf Potsdam am 14. April 1945 mehrmals getroffen, wie das Luftbild vom 16.04.1945 zeigt. Auf dem Areal zwischen Heinrich-Mann-Allee und Kolonie Daheim sind mehrere Krater zu sehen. Quelle: Recherche und Beschaffung Kriegsluftbild: Luftbilddatenbank Dr. Carls GmbH.

Warum liegt die Bombe gerade an dieser Stelle? Die Antwort ist einfach: Das Areal liegt mitten im Zielgebiet [ -> Quadrat] der britischen Lancaster-Bomber aus dem Jahr 1945. Zum anderen befand sich auf dem Areal einst ein Güterbahnhof – und auf dem stand laut Sprengmeister Mike Schwitzke in den letzten Kriegstagen ein mit deutscher Artilleriemunition beladener Zug.

GEHÖLZ

Wie viele Blindgänger liegen noch im Boden?

Niemand kann mit Sicherheit sagen, ob die Gefahr mit dieser Entschärfung des Blindgängers gebannt ist oder ob nach weitere Fliegerbomben in Potsdam oder sogar noch auf diesem Areal zu finden sind.

Vor Monaten teilte die städtische Immobilienholding Pro Potsdam mit, dass der größte Teil des Geländes zwar abgesucht sei, aber eine kleinere Fläche kann erst nach dem Ende der Vegetationsperiode sondiert werden könne. Vor Oktober wird es daher keine Gewissheit geben.

HELFER

Wer ist am Donnerstag im Einsatz?

Die Landeshauptstadt Potsdam teilte am Mittwoch mit, dass rund 300 Helferinnen und Helfer, unter anderem von der Landeshauptstadt Potsdam, der Berufsfeuerwehr, freiwilligen Feuerwehren, Bundespolizei und Polizei im Einsatz sein werden, um den Sperrkreis zu räumen und abzusichern.

INVALIDE PERSONEN

Was muss ich tun, wenn ich meine Wohnung alleine nicht verlassen kann?

Alle Bewohnerinnen und Bewohner sind dazu aufgerufen, den Sperrkreis bis 8 Uhr selbstständig zu verlassen.

Personen, die jedoch nicht selbstständig den Sperrkreis verlassen können, melden sich bitte frühzeitig bei der Potsdamer Feuerwehr unter (0331) 370 1216, um einen Transport für Donnerstag zu bestellen.

JAHR 1945

Allein von Januar bis Mitte April 1945 heulten die Sirenen in Potsdam über 130 Mal. Die Menschen eilen in die Luftschutzräume. Doch oft überfliegen die Luftverbände die Stadt. Anders in den letzten Kriegsmonaten. Zwar war die Teltower Vorstadt am 22. Juni 1944 Ziel eines Angriffs, an einen erneuten Angriff glaubt aber im Frühjahr 1945 keiner mehr so richtig. Doch das ist ein Trugschluss. Potsdam steht seit Februar 1945 auf einer Liste mit 25 potenziellen Zielen (Operation ‚Thunderclap’). Am 12. April fällt die Entscheidung: Potsdam wird am 14. April 1945 [-> Nacht von Potsdam] angegriffen.

KAMPFMITTELBESEITIGUNGSDIENST

Wer kümmert sich um die Blindgänger?

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) ist zuständig für die Kampfmittelbeseitigung in Brandenburg „sowie die Nachweisführung über geräumte Flächen, die Entgegennahme, den Transport, die Lagerung und Vernichtung von Kampfmitteln“. Der KMBD gehört der Polizei des Landes Brandenburg an. Sein Sitz ist in Wünsdorf.

Das Land Brandenburg weist den höchsten Anteil an kampfmittelbelasteten Gebieten der Länder der Bundesrepublik Deutschland auf. Rund 392.000 ha seiner Gesamtfläche gelten noch als belastet, teilte der KMBD mit. [-> Mike Schwitzke]

LIVETICKER

Wie und wo erfahre ich, wann die Entschärfung beendet ist?

MAZonline wird am Donnerstag einen Liveticker zur Bombenentschärfung veröffentlichen. Darin halten wir Sie live über das aktuelle Geschehen auf dem Laufenden. Sie erfahren, wann der Sperrkreis geräumt ist, wann mit der Entschärfung begonnen wird und wann Sie wieder in Ihre Wohnungen zurück können. Nutzer der MAZ-MobilApp halten wir zusätzlich mit Push-Nachrichten über den aktuellen Stand der Räumung auf dem Laufenden..

Weitere Informationen, Geschichten und Fotos finden Sie zudem unter: www.MAZ-online.de/bombe.

MIKE SCHWITZKE IM EINSATZ

Wer entschärft den Blindgänger?

Verantwortlicher Sprengmeister am Donnerstag in Potsdam ist Mike Schwitzke. Der wohl bekannteste Sprengmeister Brandenburgs absolvierte nach seiner Zeit bei der NVA und der Bundeswehr ein Praktikum beim Kampfmittelbeseitigungsdienst in Kummersdorf. Seit Jahren ist er beim KMBD für den Bereich West zuständig. In sein Einsatzgebiet fallen die Landkreise Potsdam-Mittelmark, Havelland, Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald und die kreisfreien Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel.

NACHT VON POTSDAM

Am 14. April 1945 wurde Potsdam das Ziel eines alliierten Bombenangriffs. Unter dem Titel „Die Nacht von Potsdam“ hat der Potsdamer Historiker und Buchautor Hans-Werner Mihan ein Buch über die unheilvolle Nacht herausgegeben. Der Titel ist angelehnt an den „Tag von Potsdam“ und bis heute im Sprachgebrauch der Potsdamer verankert.

Der Angriff damals dauerte nur wenige Minuten, aber die Folgen waren verheerend: Tote und Verletzte liegen in den Trümmern. Der Bahnhof und ein Großteil der historischen Altstadt sind zerstört. Von den 1656 Gebäuden der Innenstadt wurden 509 völlig zerstört und 103 zum Teil; 989 Gebäude galten noch als bewohnbar und nur 55 als unbeschädigt.

„Die Nacht von Potsdam“

Am 14. April 1945 wurde Potsdam das Ziel eines alliierten Bombenangriffs. Der Angriff damals dauerte nur wenige Minuten, aber die Folgen waren verheerend: Tote und Verletzte liegen in den Trümmern. Der Bahnhof und ein Großteil der historischen Altstadt sind zerstört. Von den 1656 Gebäuden der Innenstadt wurden 509 völlig zerstört und 103 zum Teil; 989 Gebäude galten noch als bewohnbar und nur 55 als unbeschädigt.

ORDNUNGSWIDRIGKEIT

Was passiert, wenn ich den Sperrkreis nicht verlasse?

In der Vergangenheit – so wie beim letzten Mal, am 8. November 2017 oder im „Fall der Waschmaschinen-Anlieferung“ – kam es zu Störungen und Verzögerungen durch Passanten. Die Landeshauptstadt hat entschieden, „jede Störung bei der Evakuierung und Entschärfung zur Anzeige zu bringen beziehungsweise selbst Bußgeldverfahren einzuleiten“.

Menschen, die sich gegen diese Gefahrenabwehrmaßnahme wehren, verstoßen gegen die Kampfmittelverordnung für das Land Brandenburg.

Also: Rechtzeitig raus aus dem Sperrkreis! Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 Euro geahndet werden.

PERSONENNAHVERKEHR

Ist der Bahnverkehr betroffen?

Betroffen von der Sperrung sind die Straßenbahnlinien 91, 92, 93, 96 und 98 vom Hauptbahnhof in Richtung Süden sowie die Buslinien 690, X1, 601, 611, 619 und 750.

Ab 8 Uhr fahren diese Linien vom Hauptbahnhof ohne Halt durch bis zum nächsten Haltepunkt außerhalb des Sperrkreises. Sobald der Sperrkreis abgesichert ist und der Sprengmeister mit der Entschärfung beginnt, wird der Verkehr auf diesen Linien ganz unterbrochen. Die Vollsperrungen gelten bis zur offiziellen Entwarnung.

» Detaillierte Informationen unter www.vip-potsdam.de.

QUADRAT

Wo fielen die Bomben beim großen Angriff auf Potsdam?

Nach mehreren übereinstimmenden Historiker-Berichten wurde während des Angriffs auf Potsdam ein Zielgebiet in Form eines Quadrates über der historischen Innenstadt markiert.

RÜCKBLICK

Wann wurde der letzte Blindgänger entschärft?

Die letzte große Bombenentschärfung ist nicht lange her. Am 3. August 2018 wurde eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe entschärft. Dabei lief zunächst nicht alles so glatt wie erhofft. Die Entschärfung dauerte bis weit in den Nachmittag hinein.

Vor vier Jahren, am 17. März 2014, gab es ebenfalls in der Teltower Vorstadt – gar nicht weit entfernt vom jetzigen Fundort eine weitere Entschärfung. Ein Baggerfahrer war am Vormittag auf die Bombe gestoßen und das Gebiet musste umgehend evakuiert werden.

SPERRKREIS

Wie groß ist der Sperrkreis?

Rund um den Fundort wird am Freitagmorgen ein etwa 800 Meter großer Sperrkreis gezogen.

Von den Sperrungen betroffen sind die Teltower und die Templiner Vorstadt zwischen Friedrich-List-Straße, Nuthestraße, Horstweg und Albert-Einstein-Straße. Die Heinrich-Mann-Allee ist zwischen Brauhausberg und Horstweg gesperrt, die Friedrich-Engels-Straße zwischen Leipziger Dreieck und Nuthestraße. Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren [-> Verkehr].

TELEFON

Wie erreiche ich die Stadt Potsdam?

Informationen rund um die Entschärfung und den Sperrkreis erteilen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeshauptstadt Potsdam unter der Nummer (0331) 289 1677 oder unter der (0331) 289 1642.

UNSCHÄDLICH

Was passiert nach der Entschärfung?

Mike Schwitzke wird am Donnerstag versuchen, die Fliegerbombe vor Ort zu entschärfen. Er ist zuversichtlich, den Zünder der Bombe entfernen und kontrolliert sprengen zu können. Die Bombe an sich wird danach abtransportiert und später unschädlich gemacht.

VERKEHR

Werden Straßen gesperrt?

Zumindest im Süden Potsdams. Dort könnten Autofahrer am Donnerstagvormittag einige Probleme haben, in die Innenstadt zu kommen. Von den Sperrungen betroffen sind die Teltower und die Templiner Vorstadt zwischen Friedrich-List-Straße, Nuthestraße, Horstweg und Albert-Einstein-Straße.

Die Heinrich-Mann-Allee ist zwischen Brauhausberg und Horstweg gesperrt, die Friedrich-Engels-Straße zwischen Leipziger Dreieck und Nuthestraße. Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren.

Der Hauptbahnhof, die Humboldtbrücke, die Lange Brücke und die Nuthestraße sind frei, ebenso die Albert-Einstein-Straße und die Zufahrt zum Wissenschaftspark. Sowohl die Friedrich-List-Straße als auch der Horstweg sind befahrbar.

Die Nuthe ist für Wassertouristen ab Horstweg gesperrt, der Schlaatzweg ist auch für Radfahrer nicht passierbar.

WEITERE BLINDGÄNGER

Wo könnten weitere Blindgänger liegen?

In der Vergangenheit hatte Sprengmeister Mike Schwitzke immer davor gewarnt, dass noch weitere Blindgänger im Boden der Landeshauptstadt zu finden sind. Vor allem das Gebiet rund um den Hauptbahnhof [ -> x-te Bombe] wurde bei dem Angriff auf Potsdam massiv bombardiert.

X-TER BLINDGÄNGER

Wie viele Blindgänger wurden in Potsdam bereits entschärft?

Seit 1990 werden Fliegerbomben ab 100 Kilogramm in Potsdam statistisch erfasst. Der jetzt gefundene Blindgänger ist – nach Angaben der Stadt – die Nummer 191. Kleinere Kaliber werden in dieser Statistik nicht erfasst.

ZUGVERKEHR

Ist der Zugverkehr betroffen?

Sowohl der Hauptbahnhof als auch der Bahnhof Babelsberg liegen außerhalb des Sperrkreises und sind frei zugänglich.

Das Problem: Ein Teil der Gleisanlagen befindet sich im Sperrkreis. Während der Entschärfung werden daher zwischen S-Bahnhof Babelsberg und Hauptbahnhof keine S-Bahnen oder Regionalbahnen fahren. Die S-Bahnen starten und enden während der Entschärfung am S-Bahnhof Babelsberg, der Regionalverkehr wird über Potsdam-Golm und Berlin-Spandau umgeleitet, teilte die Stadt mit.

Das bedeutet: Ab etwa 9 Uhr fahren keine Züge zwischen Potsdam Hauptbahnhof und Griebnitzsee. Der Hauptbahnhof Potsdam befindet sich nicht im Sperrkreis und kann von Zügen aus Richtung Potsdam Charlottenhof angefahren werden.

Die Züge der Linie RE1 werden zwischen Berlin Charlottenburg und Werder (Havel) über Golm (Zusatzhalt) umgeleitet. In Golm besteht Anschluss zu den Zügen der RB21/22. Durch die Umleitung können sich die Züge um rund 10 Minuten verspäten. Die Verkehrshalte in Berlin Wannsee, Potsdam Hbf, Potsdam Charlottenhof und Potsdam Park Sanssouci entfallen.

Fahrgäste werden gebeten auch die S-Bahn zwischen Berlin Charlottenburg und Potsdam Babelsberg zu nutzen.

Die Deutsche Bahn geht von einem Ende der Entschärfung gegen etwa 13.30 Uhr aus

» Mehr Informationen unter www.bahn.de sowie telefonisch unter (0331) 235-6881 und (0385 750) 2405 zur Verfügung.

Von MAZonline

In Potsdam ist am Freitag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht worden. 3000 Menschen waren von der Evakuierung direkt betroffen. Weil der Blindgänger nicht entschärft werden konnte, musste er gesprengt werden. Der erste Sprengversuch scheiterte, der zweite verzögerte sich. Erst am Nachmittag gab es Entwarnung. Der Tag zum Nachlesen.

03.08.2018

Am Freitag, 3. August 2018, wird in Potsdam ein Blindgänger entschärft. Ab 7.30 Uhr muss der Sperrkreis geräumt werden. Dann beginnt der Sprengmeister mit der Arbeit – und das ist dieses Mal nicht Mike Schwitzke.

03.08.2018

In der Landeshauptstadt Potsdam wurde erneut eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Am Freitag wird der Blindgänger entschärft. 3000 Menschen müssen den Sperrkreis verlassen.

01.08.2018