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Bomben-Paket kam mit Fake-Absender

Alarm auf Potsdamer Weihnachtsmarkt Bomben-Paket kam mit Fake-Absender

Wenige Stunden nach dem Bombenalarm konnte die Polizei bereits ermitteln, mit welchen Paketdienst das verdächtige Päckchen am Freitag angeliefert wurde. Zudem konnte auch die angegebene Adresse des Absenders festgestellt werden. Es handelt sich jedoch um eine Phantasieadresse.

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Am Freitag wurde ein verdächtiges Paket an die König-Luise-Apotheke geschickt. Es. wurde Bombenalarm ausgelöst.

Quelle: MAZonline

Potsdam. Das Paket mit dem Sprengkörper, das am Freitagnachmittag vor einer Apotheke auf dem Potsdamer Weihnachtsmarkt gefunden wurde, ist nach MAZ-Informationen von einer Phantasieadresse in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) abgeschickt worden. Das verlautete aus Sicherheitskreisen. Die Adresse existiert nicht. Nun konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Frage, wer die DHL-Sendung wo aufgegeben hat. Der Zusteller des Paketdienstes selbst ist, so hieß es weiter, ein ganz regulärer DHL-Bote gewesen. Ermittler bezeichneten ihn als „unauffällig“.

Im Fall des Explosivkörperfunds ermittelt die Polizei jetzt wegen „Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion als Versuch“ - das ist laut Strafgesetzbuch (Paragraf 308) ein Verbrechen, das mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft wird. Mittlerweile hat de Staatsanwaltschaft in Potsdam die Ermittlungen übernommen.

Nach wie vor gehen die Ermittler davon aus, dass der Metallzylinder, der mit Nägeln, Batterien, Drähten und einem dicken Böller gefüllt war, keinen Zünder enthielt. „Wir haben derzeit keinen Hinweis, dass das Ding trotz seiner Gefährlichkeit explosionsfähig war“, sagte am Samstagmorgen der Sprecher des Potsdamer Polizeipräsidiums, Torsten Herbst. Derzeit werden alle Spuren im kriminaltechnischen Institut des LKA in Eberswalde (Barnim) untersucht.

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Potsdam, 1. Dezember 2017 – Riesenaufregung am Freitagnachmittag in der Innenstadt von Potsdam. An eine Apotheke in der Brandenburger Straße war ein verdächtiges Paket geliefert worden. Das verdächtige Paket wurde von Spezialkräften entschärft. Der Weihnachtsmarkt und die Dortustraße waren stundenlang abgesperrt.

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Auf dem Potsdamer Weihnachtsmarkt sollen nach Polizeiangaben 30 zusätzliche Bereitschaftspolizisten eingesetzt werden. Zur Größe der Aufgestellten Ermittlungsgruppe sind noch keine Einzelheiten bekannt.

Auf dem Weihnachtsmarkt ist nach MAZ-Informationen zusätzlich Videotechnik installiert worden, um bestimmte Punkte besser im Auge zu haben.

Von Ulrich Wangemann

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