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“Man sprengte das alte Potsdam weg“

Widersprüchliche Stadtentwicklung nach dem Krieg “Man sprengte das alte Potsdam weg“

Der Bombenangriff vom 14. April 1945 ist eines der dunkelsten Kapitel der Potsdamer Stadtgeschichte. Im Interview spricht Historiker Thomas Wernicke über die Stadtentwicklung nach dem Krieg. Auf MAZonline kommen am Dienstag ab 13 Uhr Zeitzeugen zu Wort, und im Ticker lesen Sie die Ereignisse der Nacht von Potsdam in Echtzeit.

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Bei dem Bombenangriff wurden große Teile Potsdams zerstört.
 

Quelle: privat

Potsdam.  Die kühnsten Pläne zur Neugestaltung der Potsdamer Stadtmitte gab es unmittelbar nach der Zerstörung zum Kriegsende. Seither wechselten die Bemühungen um den Wiederaufbau der zerstörten Stadtmitte und die Gestaltung einer völlig neuen Stadt. Der Potsdamer Historiker Thomas Wernicke resümiert im Interview die widersprüchliche Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg

In der Stadtentwicklung der Nachkriegszeit gab es erstaunliche Wendungen. Bemühungen um Wiederaufbau und Rekonstruktion stand der Abriss markanter Gebäude und letztlich die komplette Umgestaltung ganzer Innenstadtquartiere gegenüber. Wie erklärt sich diese widersprüchliche Entwicklung?

Thomas Wernicke: Eine sehr interessante Entwicklung gab es schon unmittelbar nach dem Kriegsende. Der im Mai 1945 zum Baustadtrat ernannte Babelsberger Architekt Arno Neumann hatte phantastische Pläne für ein ganz neues Potsdam. Sein großer Traum war es, Potsdam und Babelsberg nach der Vereinigung der Städte im Jahre 1939 auch städtebaulich miteinander zu verbinden. Auf den Havelwiesen sollte nach Art der sowjetrussischen Moderne der 1920er Jahre zur Erweiterung Babelsbergs ein monumentales Wohngebiet entstehen. Die Rudolf-Breitscheid-Straße sollte als Magistrale über eine neue Brücke bis zur Heiliggeistkirche weitergeführt werden. An Stelle der stark zerstörten Kirche sollte als neues administratives Zentrum ein Rathaus gebaut werden, das im Entwurf aussieht wie das von Ragnar Östberg, dem großen schwedischen Neoklassizisten des 20. Jahrhunderts, entworfene Stadthaus von Stockholm.

Zur Person

Thomas Wernicke, geboren 1958 in Babelsberg, studierte in Leipzig und Berlin Museumskunde und Europäische Ethnologie.

Von 1982 bis 1999 arbeitete er als Museumskundler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter und schließlich als Bereichsleiter Geschichte im Potsdam-Museum.

2000 bis 2003 war Thomas Wernicke städtischer Sonderbeauftragter zur Gründung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte. Seit 2004 ist er dort als Leiter für Ausstellungen und wissenschaftliche Vorhaben tätig.

Politisch engagierte er sich in der Wendezeit 1989/90 als Mitglied des Neuen Forums. Von 1990 bis 1991 war er Vorsitzender der Fraktion Neues Forum/Argus in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung.

 

 Über diese Ideen ist ernsthaft diskutiert worden?

Wernicke: Über das Wirken Arno Neumanns ist erstaunlicherweise nur sehr wenig bekannt. Aber nach den Aufzeichnungen des damaligen Magistratsbaurats Reinhold Mohr muss darüber tatsächlich sehr intensiv diskutiert worden sein. Es gibt zudem einen Film mit dem Titel „Potsdam baut auf“, der im Herbst 1946 Premiere hatte. Da werden diese Pläne vorgestellt.

Was wäre nach Neumanns Plänen aus den übrigen Quartieren in Potsdams historischer Mitte geworden, die zum Kriegsende zwar sehr zerstört wurden, teilweise aber auch erhalten blieben?

Wernicke: Man wollte die Stadt in ihrer Struktur nicht zerstören, sondern die barocke Innenstadt auch weiter erkennbar machen. Das Stadtschloss sollte erst einmal so zerstört liegenbleiben wie es war. Man wollte es wohl sogar begrünen wie eine antike Ruine und die Entscheidung über seine Zukunft späteren Generationen überlassen. In den Entwürfen Neumanns gab es die Garnisonkirche und die Breite Straße in ihrer historischen Gestalt. Der Lustgarten sollte in dieser Nachkriegszeit mit Kleingärten besiedelt werden, um den Leuten eine Chance zu geben, sich zu ernähren. Ich denke, für die einzelnen Straßenzüge war der Wiederaufbau so geplant, wie es zwischen 1954 und 1957 im Karree der Wilhelm-Staab-Straße sogar verwirklicht worden ist.

MAZ-Spezial zum Bombenangriff auf Potsdam

Am 14. April 1945 wurde Potsdam bombardiert . Wir erinnern an einen der schlimmsten Tage in Potsdams Stadtgeschichte und berichten am Dienstag in der Lokalausgabe ausführlich über die Bomben-Nacht. Wir lassen Zeitzeugen zu Wort kommen und erklären, was sich am 14. April zugetragen hat.

Auch auf MAZ-online erinnern wir an den Tag. Wir werfen einen zeitgetreuen Blick auf das zurück, was sich vor 70 Jahren ereignete. In einem mit Historikern abgestimmten historischen Zeitstrahl berichten wir, wie sich der 14. April zugetragen.

Wir berichten ab 13 Uhr . Damals vor 70 Jahren begannen die ersten Einsatzbesprechungen der Bomberpiloten. Gegen 18 Uhr starteten die ersten Flieger in Richtung Potsdam.

Um 22.15 Uhr wurde in Potsdam schließlich Fliegeralarm ausgelöst . In unserem Zeitstrahl können Sie verfolgen, wie sich Potsdamer auf die anstehende Bombardierung vorbereiteten, wo sie Schutz suchten.

Wir starten den historischen Zeitstrahl um 13 Uhr , Sie finden ihn unter www.MAZ-online.de/nacht-von-potsdam.

 
Wann und warum kam es zum Bruch mit diesem Konzept einer Parallelität von neuen, kühnen Entwürfen und der Rekonstruktion barocker Strukturen?

Wernicke: Arno Neumann kam im Sommer 1946 auf tragische Weise ums Leben. Er wurde auf der Langen Brücke von einem sowjetischen Posten angeschossen und tödlich verletzt. Seine Mitarbeiter spendeten diesen berühmten Grabstein, den man heute noch auf dem Friedhof an der Goethestraße in Babelsberg sehen kann, auf dem die Vision von dem neuen Rathaus mit der Brücke nach Babelsberg abgebildet ist. Doch durch diesen frühen Tod bricht diese Entwicklung völlig ab. Seine Nachfolger verfolgten Neumanns Pläne überhaupt nicht weiter. Schließlich begann 1948 mit dem ersten Zweijahresplan und dem folgenden Aufbaugesetz in der Sowjetisch besetzten Zone/DDR die zentralisierte Wiederaufbauplanung.

 Andere Städte in der entstehenden DDR bekamen in den Folgejahren markante Bauten im stalinistischen Neoklassizismus. Warum nicht auch Potsdam?

Wernicke: Wir hatten zwar eine Stalinallee, die heutige Berliner Straße, aber die ist nicht in dieser Weise bebaut worden. Dass Potsdam im Gegensatz zu Dresden, Magdeburg, Rostock oder Berlin von dieser architektonischen Welle verschont blieb, hat meiner Meinung nach einfach damit zu tun, dass es ähnlich vielleicht wie in Schwerin als Nicht-Arbeiterstadt nicht so sehr in den Fokus dieser Aufbaupläne der SED geraten ist. Da waren ihnen andere Städte wichtiger. Aber das sollte Potsdam in den nächsten Jahrzehnten noch öfter widerfahren.

 Wie erklärt sich gegen diesen Trend zum Neuaufbau die am Original orientierte Rekonstruktion etwa der Wilhelm-Staab-Straße?

Wernicke: Nach dem gescheiterten Aufstand vom 17. Juni 1953 lockerte sich diese zentralistische Planung etwas. Das war eine Chance, die Potsdam ab 1954 nutzte: Sie holten ihre Wiederaufbaupläne wieder heraus und verwirklichten sie unter anderem in der Wilhelm-Staab-Straße. Das Ergebnis wurde dann sogar noch propagandistisch überhöht als erste barocke Straße der DDR. Die liberale Phase, in der solche Pläne verwirklicht werden konnten, dauerte bis 1957. Ich glaube, die Bauverwaltung war in dieser Zeit noch sehr stark geprägt von der Überlegung, dass man die Stadt in ihrer Struktur wieder herstellen wollte. Selbst die ersten Experimentalbauten des industriellen Bauens in der Heilig-Geist-Straße von 1956 sind noch am alten Straßenverlauf gebaut.

Was brachte die Kehrtwende?

Wernicke: Die nächste Welle kam erneut aus der Sowjetunion: Der Wohnungsbau war nach wie vor schleppend, es fehlten zehntausende, hunderttausende Wohnungen. Auch Potsdam sah immer noch so aus, als wäre erst gestern der Krieg zu Ende gewesen. Die Mitte der Stadt rings um den Alten Markt war leer, da stand überhaupt nichts. Auf dem V. Parteitag der SED 1958 wurde dann nicht nur der Aufbau des Sozialismus beschlossen, sondern analog zum sowjetischen Vorbild auch die Wende zum industriellen Wohnungsbau. Das aber hatte unmittelbare Auswirkungen auf Potsdam, weil der gesamte Wiederaufbau ab da nur noch in der Form des industriellen Bauweise geplant wurde. Damit wurde die Errichtung von dringend benötigten Wohngebieten wie Waldstadt I möglich. Doch ebenso wurde im städtebaulich wertvollsten Stadtgebiet, in der Altstadt, jetzt nur noch blockweise gebaut, und das auch noch mit den technologischen Schwierigkeiten des Neuen, so dass die Häuser letztlich so stehen, wie der Kran fahren konnte. Die Uferhäuser an der Alten Fahrt sind klassische Ziegelbauten. In dieser Zeit wurden einige der wichtigen nach dem Krieg erhalten gebliebene Fassaden an der Süd- und Nordseite des Platzes der Einheit abgerissen, die man eigentlich in den Wiederaufbau integrieren wollte.

 Wann und aus welchem Grund begann die heute beklagte Auslöschung kompletter Karrees und Straßenzüge?

Wernicke: Diese Entwicklung wurde eröffnet mit dem Abriss des Stadtschlosses 1960 und der Projektierung eines sozialistischen Zentrums. Letztlich blieben die Pläne zur Neugestaltung der Stadtmitte trotz Interhotel, Karl-Liebknecht-Forum und dem Ausbau der Breiten Straße zur Demonstrationsstrecke unvollendet. Die neue Stadtmitte scheiterte an der DDR-Wirklichkeit und an der speziellen Wirklichkeit, dass Potsdam nicht zu den Bezirksstädten zählte, die ständig zentrale Planmittel bekamen.

 In welcher Phase würden Sie von einer ideologisch motivierten Stadtzerstörung sprechen?

Wernicke: Die gab es zwischen 1968 mit der Sprengung der Garnisonkirche und 1975/76. Damals fiel fast die gesamte Breite Straße, die bis dahin noch beinahe komplett da war. Und das machte man auch symbolisch: Man sprengte die Häuser. Man sprengte das alte Potsdam weg. Das war wirklich eine Phase der zweiten Stadtzerstörung, denken sie auch an das Schicksal des Stadtkanals. Das alte Potsdam wurde beseitigt und dann passierte erst einmal wieder nichts, weil die Mittel fehlten. Die Breite Straße sah noch hässlicher aus, weil sie öde und leer und alles weg war. Erst 1979 bekam Potsdam endlich ausreichende zentrale Planmittel für Wohnungsneubauten am Kiez, an der Neustädter Havelbucht und für die Neubaugebiete im Südosten der Stadt.

 Einerseits sprengte man Barockhäuser weg, andererseits sanierte man wenig später die heutige Brandenburger Straße. Wie kam es nun wieder zur Rückbesinnung auf das Erbe?

Wernicke: Anfang der 1970er Jahre in der Zeit der Entspannung und der Aufnahme der beiden deutschen Staaten in die Uno kommen auch beide in die Unesco, und nun ist Denkmalpflege plötzlich ein Thema. 1974 beschloss die Volkskammer der DDR ein Denkmalpflegegesetz, und da passierte ja auch etwas. Der Marstall wurde zum Filmmuseum, die Reste der Altstadt, die vom Krieg kaum versehrte Zweite Stadterweiterung mit dem Holländischen Viertel und den Straßenzügen Richtung Elfleinstraße, Schopenhauerstraße, wurden unter Denkmalschutz gestellt. Doch nun begann eine andere Geschichte. Mit dem ökonomischen Niedergang und der Konzentration auf den Wohnungsneubau am Stadtrand setzte DDR-weit ein dramatischer Verfall der Altstädte ein. Mitte der 1980er Jahre fuhren sie nur noch durch Ruinenstädte.

 Der drohende Verlust der Zweiten Barocken Stadterweiterung war ein zentrales Thema des Wendeherbstes 1989 in Potsdam. Was ging da vor sich?

Wernicke: Da man dem Verfall überhaupt nicht mehr hinterherkam, kam die Idee auf, nur noch einzelne Häuser zu retten, das Flächendenkmal Zweite Barocke Stadterweiterung aber aufzugeben. Zunächst entwickelte der Stadtbaubetrieb Potsdam eine eigene Reihe mit Kleinplattenhäusern, die sich einfügen sollten in Bauhöhe und Straßenstruktur, die aber im Grunde genommen die originalen Barockhäuser aus der Zeit Friedrich Wilhelms I. ersetzen sollten. Das ging 1983/84 in der Gutenbergstraße und in der Jägerstraße los. 1989 wollte man mit dem Einsatz von WBS-70-Plattenbauten noch einen Schritt weitergehen. Im Sommer 1989 wurde dafür in der Dortustraße ein ganzer Häuserzug abgerissen. Zehn Jahre später wäre die Altstadt weg gewesen. Da bin ich mir ganz sicher.

 Zu den speziellen Ereignissen der Potsdamer Wendezeit gehören der Bau und der Abriss des Theaterneubaus auf dem Alten Markt. Sie waren als Stadtverordneter des Neuen Forums zeitweilig auch politisch an den Entscheidungen beteiligt. Bitte schildern Sie Ihre Erinnerungen.

Wernicke: Mit der Grundsteinlegung für das neue Hans-Otto-Theater auf dem Alten Markt am 1. September 1989 wurde noch einmal auf die sozialistischen Zentrumspläne der 1960er und 1970er Jahre zurück gegriffen. Und dann kommt der politische Herbst und die einmalige Chance, etwas anders zu machen. Im Januar 1990 ist das Theater noch gar nicht aus der Erde heraus. Die Volkskammerwahlen stehen am 18. März, die Kommunalwahlen am 6. Mai 1990 an. Und plötzlich passiert etwas Phänomenales: In Riesenschritten entsteht plötzlich dieser Rohbau des Theaters. Man spürte ganz deutlich die Absicht, da sollten bis zu den Wahlen Tatsachen geschaffen werden. Aber es einte damals mit Ausnahme weiter Kreise der PDS die übrigen Mitglieder der am 6. Mai gewählten Stadtverordnetenversammlung, dass man diesen Städtebau, den man in den letzten 40 Jahren erlebt hatte, beenden wollte. Es war die einmalige Chance, Potsdam in irgendeiner Weise wieder ein Gesicht zu geben. Und so fiel 1990 der grundlegende Absichtsbeschluss einer Wiederannäherung an das historische Stadtbild und der Mehrheitsbeschluss, dass man diesen Rohbau wieder abreißt.

 Sie sind Jahrgang 1958, aufgewachsen in Babelsberg. Welches ist Ihre prägendste Erinnerung an das zerstörte Potsdam?

Wernicke: Als Babelsberger Kind fand ich Potsdam nur scheußlich. Da wir keine Verwandtschaft dort hatten, lebten wir auch nur im Stadtteil Babelsberg. Aber ich musste zum Schwimmunterricht nach Potsdam ins damalige Werner-Alfred-Bad, und der Weg dahin war hässlich. Mit der Zuschüttung des Stadtkanals in den 1960er Jahren musste ein ganz neues Regenwasser-Abwassersystem gebaut werden. Die ganze Innenstadt war dafür aufgerissen. Jahrelang. Auch der Alte Markt war über Jahrzehnte eine Baustelle. In Babelsberg hingegen geschah gar nichts, aber dort war die alte Stadtstruktur noch vollständig erhalten. Als ich später zum Jugendclub des Bezirksmuseums fuhr, erlebte ich die abgerissene Breite Straße. Auch das Museum selbst im Ständehaus war nur zur Hälfte wieder aufgebaut. Die andere Hälfte war eine Kriegsruine. Mit der Sanierung des Brockesschen Hauses ist jetzt gerade die letzte Potsdamer Kriegsfassade verschwunden. Damals gab es noch überall diese Originalfassaden mit den Einschüssen, den Splitterwirkungen und den Luftschutzpfeilen; als wenn eben noch Krieg gewesen wäre.

 Wann haben Sie Ihr Herz für Potsdam entdeckt?

Wernicke: Als ich mit 15 Jahren in den Jugendclub des Bezirksmuseums eintrat und mich mit Natur, aber auch schon mit Geschichte beschäftigte, da bekam ich einen anderen Blick für die Stadt.

Von Volker Oelschläger

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