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Bonner Schüler erobern Potsdam

Potsdam-Club Bonn weitet Partnerschaft auf Schulen aus Bonner Schüler erobern Potsdam

Seit Montag sind Schüler des Bonner Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums auf Erkundungstour in Potsdam. Im Zuge der Städtepartnerschaft knüpfte die Klasse 9c bereits von Bonn aus Kontakte zum Leibniz- und dem Bertha-von-Suttner-Gymnasium. Nun statteten sie den Schulen einen Besuch ab.

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Zu Besuch in Potsdam: Schüler der Partnerstadt Bonn.

Quelle: Julia Lehmann

Potsdam. Der Klassenlehrer der 9c und Vorsitzende des Potsdam-Clubs Bonn, Walter Christian, leitet die Neuntklässler an und hat es sich zum Ziel gemacht, ihnen die Stadt näherzubringen. Die bestehende Städteverbindung soll durch Schulpartnerschaften gestärkt werden. Das Bertha-von-Suttner-Gymnasium ist die erste Schule, die sich an einem partnerschaftlichen Verhältnis interessiert zeigte. Sehr zur Freude Walter Christians. In vielen Bereichen blickt er auf Potsdam als Vorreiter und hofft, Anregungen für die Heimat aus der brandenburgischen Landeshauptstadt mitnehmen zu können. Vor allem historisch gesehen sei Potsdam eine wichtige Stadt. "Potsdam steht für eine bestimmte Symbolik in der Geschichte", sagt Walter Christian. "Es ist für die Geschichte des Volkes sehr wichtig", erklärt er weiter."Das Kennenlernen anderer Regionen und Städte ermöglicht den Blick über den Tellerrand", ergänzt Annette Plucinski, Lehrerin für Geschichte und Musik am Carl-von-Ossietzky-Gymnasium, das Ziel dieser Reise. Für viele der Schüler hat Potsdam eine gewisse Gemütlichkeit. "Ich könnte mir mein Studium in Potsdam vorstellen", sagt die 15-jährige Carla Lindemann.

Seit einem Jahr bereits beschäftigten sich die Schüler mit Potsdam, aber auch mit der eigenen Stadt, und präsentierten ihre Ergebnisse in Vorträgen. Der Vergleich sei wichtig, um andere Regionen besser zu verstehen, aber auch um Wünsche an die Heimat entwickeln zu können. Der Besuch Potsdams stellt den Höhepunkt des Großprojekts dar.

Zum Programm der Reise gehören auch die Besuche anderer Potsdamer Einrichtungen. In Gruppen erkundeten die Bonner Besucher an den ersten Tagen der viertägigen Studienreise die Gedenkstätte in der Leistikowstraße sowie das Ernst-von-Bergmann-Klinikum, das Stadion des Fußballvereins SV Babelsberg 03 und das Oberlinhaus. In einem Café berichteten die Gruppen dann im Anschluss ihren Mitschülern von ihren Erlebnissen. Auch Astrid Thorak, Schulleiterin des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums, gesellte sich dazu.

Für den heutigen Tag ist ein Ausflug nach Berlin geplant. Die russische Kolonie Alexandrowka wird durch die Familie Andres repräsentiert, deren Einladung die Schüler morgen folgen werden. Klaus Töpfer vom Potsdamer "Institute for Advanced Sustainability Studies" wird anschließend zwei aktuelle Projekte vorstellen.

Von Julia Lehmann

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