Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Bootsanleger am Barberini kommt später
Lokales Potsdam Bootsanleger am Barberini kommt später
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:29 30.10.2018
Der kommunale Bootsplatz Auf dem Kiewitt. Quelle: Friedrich Bungert
Potsdam

Die Stadt soll auf dem einzigen kommunalen Bootsplatz Auf dem Kiewitt „umgehend eine öffentliche und jederzeit frei zugängliche Ein- und Ausstiegsstelle“ für Wasserwanderer einrichten. Das wollen die Grünen in der nächsten Stadtverordnetensitzung beantragen. Innerhalb von zwei Jahren soll die Anlage laut Antrag zum „öffentlichen Wasserwanderrastplatz ausgebaut“ werden.

Wie berichtet, hatte die Verwaltung auf Anfrage von Grünen-Fraktionschefin Janny Armbruster mitgeteilt, dass der Bootsplatz nicht mehr als Anlege- und Übernachtungsmöglichkeit für Ruderer und Kanuten zur Verfügung steht. Als Grund wurden der Einbau einer neuen zentralen Schließanlage und begrenzte Kapazitäten angegeben. Der Bootsplatz sei „vollständig vermietet“. Über Jahre galt die Wiese auf dem Gelände mit Platz für bis zu zehn kleine Zelte in Zentrumsnähe als absoluter Geheimtipp. Publiziert wurde das im Internet in einer mittlerweile gelöschten Randnotz auf www.potsdam.de.

In der Begründung ihres Antrags kritisieren die Grünen eine „völlig unterentwickelte öffentliche Infrastruktur für nichtmotorisierte Wasserwanderer“. Während die Stadt „erhebliche Anstrengungen“ unternehme, ihre sich über 125 Kilometer erstreckenden Uferwege für die öffentliche Nutzung zu sichern oder zu erschließen, liege die öffentliche Infrastruktur für Ein- und Ausstiege „völlig im Argen“. Dieser Zustand werde weder dem wachsenden Bedarf gerecht, noch nutze er die Chancen, die sich für den nichtmotorisierten, sanften Wassertourismus ergäben. In ihrem Antrag fordern die Grünen für alle Stadtteile mit Wasserzugang „jederzeit öffentlich und frei zugängliche Ein- und Ausstiegsstellen“. Dazu sollen auch mit den Wassersportvereinen Vereinbarungen getroffen werden. Forciert werden soll laut Grünen-Antrag die vom Rathaus bereits angekündigte Erweiterung des Angebotes von Rast-und Biwakplätzen. Wie berichtet, sind Wasserwanderrastplätze unter anderem am Fahrländer See, in Neu Fahrland, am Großen Zernsee in Golm und am Schlosspark Marquardt im Gespräch.

Zeitverzug gibt es bei der schon vor längerem angekündigten Anlegestelle an der Uferpromenade unterhalb des Museums Barberini. Laut Rathaussprecher Markus Klier wurde die Einrichtung dieser Anlegestelle bereits 2016 bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung beantragt: „Eine positive Entscheidung wurde in Aussicht gestellt, ist aber noch Bearbeitung“, sagte Klier auf MAZ-Anfrage.

Von Volker Oelschläger

Bei einem Streit zwischen zwei Asylbewerbern aus Eritrea wurde einer der beiden Männer (40) vor dem Potsdamer Hauptbahnhof durch Messerstiche schwer verletzt. Der 21-jährige Täter wurde nach kurzer intensiver Suche bei seiner Rückkehr an den Tatort festgenommen. Er befindet sich in Untersuchungshaft.

02.11.2018
Potsdam Theaterfestival Unidram - Es begann in einem Hinterhof

Überraschende Neuigkeiten gab es beim Sieben-Sachen-Netzwerkabend zum 25. Jubiläum des Potsdamer Theaterfestivals Unidram.

31.10.2018

Archäologen sind bei Vorbereitungen für den Bau des Musikerhauses auf einen Stadtgraben aus Eichenholz gestoßen. Die Befestigung hat laut Experten eine beachtliche Größe.

30.10.2018