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Potsdam Brandenburger Straße in Potsdam bekommt ein neues Pflaster
Lokales Potsdam Brandenburger Straße in Potsdam bekommt ein neues Pflaster
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19:39 28.11.2018
Das Pflaster der Brandenburger Straße ist stark verschlissen und muss saniert werden. Das soll 2019 beginnen und 2022 enden. Es wird rund 2,2 Millionen Euro kosten. Quelle: maz-online.de
Innenstadt

Die barocke Brandenburger Straße ist Potsdams Bummelboulevard, als solcher aber in einem beklagenswerten Zustand. Immer mehr gebrochene Steine werden durch Asphalt gefüllt; die Einkaufsmeile sieht aus wie ein Flickenteppich. Doch 2019 soll die Sanierung beginnen, in drei Etappen ab der Friedrich-Ebert-Straße, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. 2022 könnte die Sanierung mit dem Stück bis zum Bassinplatz enden.

Wie Martina Woiwode von der Straßenverkehrsbehörde am Dienstag im Bauausschuss berichtete, wurden sieben Straßenbeläge geprüft, darunter der gelbe Asphalt, den man von der Promenade der Hegelallee kennt.

Varianten für die neue Brandenburger Straße

Dies wurde aber ebenso verworfen wie zwei Platten-Beläge, die von der Denkmalpflege abgelehnt werden. Favorisiert wird ein farbiges Pflaster wie auf dem Alten Markt, wo diagonal Granit verbaut wurde. Aber während es zwischen Landtag und Nikolaikirche scheinbar völlig unregelmäßig aussieht, wünscht man sich auf der Brandenburger ein regelmäßiges, diagonales „Schwalbenschwanz“-Muster mit den vier Farben des Alten Marktes.

Nicht genügen Vorräte zur Reparatur

Das werde mindestens 2,2 Millionen Euro kosten für den 630 Meter langen und 8 Meter breiten Hauptteil vom Brandenburger Tor bis zur Friedrich-Ebert-Straße, sagte sie. Bis ran an den Bassinplatz kommen noch mal 80 Meter Länge dazu. Das diagonale, bunte Steinpflaster werde die teuerste Variante, sagte Woiwode, doch wisse man nicht, was dieses Material zum Baubeginn kosten wird.

Man müsse auch dafür sorgen, dass über die gesamte Bauzeit hinweg immer dieselbe Farbigkeit und Qualität der Steine lieferbar ist; möglicherweise müsse man die komplette Menge in einem „Stück“ kaufen. Vom jetzigen Granitstein aus Indien hatte man nicht genügend Vorräte, um die gebrochenen Steine ersetzen zu können.

Ausgeschlossen wird in der neuen Ausschreibung des Auftrages, dass die Steine in Kinderarbeit aus dem Berg gebrochen werden. Das war der nie ganz widerlegte Vorwurf beim alten Pflaster.

Von Rainer Schüler

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