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Potsdam Brandenburgs Landtag bald Asylbewerberheim?
Lokales Potsdam Brandenburgs Landtag bald Asylbewerberheim?
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11:02 22.10.2013
Im Landtag auf dem Brauhausberg könnten bald Flüchtlinge einziehen. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Die Landeshauptstadt Potsdam soll prüfen, ob im Landtag auf dem Brauhausberg ein Flüchtlingsheim eingerichtet werden kann. Das geht aus einem an Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) persönlich gerichteten Schreiben des Sozialministeriums hervor. Darin macht es Druck auf die Stadt, die für dieses Jahr angekündigten Flüchtlinge so schnell wie möglich unterzubringen.

In dem Schreiben, das ein Abteilungsleiter, nicht aber Minister Günter Baaske (SPD), unterzeichnet hat, heißt es: „Insbesondere bitte ich Sie, eine Nachnutzung der Anfang 2014 frei werdenden Landesliegenschaft Am Havelblick 8 zu prüfen.“ Vertreter der Landeshauptstadt hielten sich gestern ob des Vorschlags zurück. „Wir werden die vom Ministerium vorgeschlagenen Angebote prüfen“, sagte Sprecher Jan Brunzlow. Landtag hin oder her – das Problem, vor dem Potsdam nun steht, löst auch die Burg hoch über der Stadt nicht. Denn das Ministerium drängt in dem Brief vom 1.Oktober auch darauf, dass Potsdam bereits am 15. Oktober – also in einer Woche – die ersten 28 Flüchtlinge aufnimmt, weitere 28 am 15. November. Die Stadt hatte mit den Asylbewerbern erst im Dezember gerechnet und steckt noch mitten in der Planung.

Wie berichtet, sollen die Flüchtlinge in Wohnungen an der Haeckelstraße in Potsdam-West ziehen. Diese Quartiere sind nächste Woche aber nicht bezugsfertig, sagt Brunzlow. Zum einen müsse noch renoviert werden. Zum anderen fehlt der Beschluss der Stadtverordneten, der frühstens am 6. November fällt. Auch ein Träger ist noch nicht gefunden.

Das Ministerium rät zu Pensionen, Ferienheimen und Turnhallen. Das alles kommt für Potsdam nicht in Frage. „Turnhallen schließen wir kategorisch aus, Ferienheime gibt’s nicht, Pensionen sind zu teuer“, so Brunzlow. Man erwäge aber die Idee, Wohnungen zu mieten: „Die Kosten dahingestellt, wird das auf dem Potsdamer Wohnungsmarkt schwer genug.“

Die Stadt wolle nun klären, ob kurzfristig im Asylbewerberheim im Schlaatz Platz geschaffen werden kann. Das Heim ist allerdings – die Sozialbeigeordnete Elona Müller-Preinesberger betonte es erst auf der Bürgerversammlung in Potsdam-West – voll: „Es gibt keinen freien Platz.“ Die Bewohner aus dem Haeckel-Kiez zeigten sich bei der Info-Veranstaltung offen für den Zuzug von 70 Flüchtlingen.

Von Nadine Fabian

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