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Brasilianische Filmnacht

Filmmuseum zeigt von der Enkelin verfilmte Adaption des Romans „Kapitäne des Sandes“ von Jorge Amado Brasilianische Filmnacht

Zum fünften Mal findet am Freitag im Filmmuseum eine brasilianische Filmnacht statt. Festivalleiter Sidney Martins wird nach Mitteilung des Hauses auch diesmal zur Begrüßung anwesend sein.

Und wie bei den vorangegangenen Filmnächten gibt es zwischen den Filmen brasilianische Snacks und Musik!

Eröffnet wird die Filmnacht um 18 Uhr mit „Prova de Artista – Künstler auf Probe“ (Regie: José Joffily, Brasilien 2011, Dokumentarfilm, Originalton mit Untertiteln). Der Film begleitet junge Musiker, die sich für die großen Symphonie-Orchester Brasiliens bewerben. Dabei entfalten sich ganz persönliche Lebensgeschichten.

Um 20.30 Uhr folgt „Capitães da Areia – Kapitäne des Sandes“ (Regie: Cecília Amado, Darsteller: Jean Luis Amorim, Ana Graciela, Robério Lima, Brasilien 2011, Originalton mit Untertiteln). Die Kapitäne des Sandes, elternlose Jugendliche, kämpfen in den Straßen Salvadors ums Überleben. Der Film ist eine gelungene Adaption des Romans von Jorge Amado, des Großmeisters der brasilianischen Literatur, in Szene gesetzt von seiner Enkelin.

Mit der brasilianischen Filmnacht beginnt der letzte Monat im Filmmuseum vor der sanierungsbedingten Schließung des Hauses für voraussichtlich ein Jahr. Während im Kinobereich noch bis zum 21. März ein abwechslungsreiches Programm offeriert wird – das Haus schließt mit einem Themenpaket zum 80. Jahrestag des Tages von Potsdam –, sind die Ausstellungsabteilungen nur noch für eine Woche bis zum 3. März geöffnet.

Noch zeigt das Filmmuseum die Sonderausstellung „Meisterwerke. Filmstudenten inszenieren berühmte Gemälde“, die permanente Ausstellung „Traumfabrik – 100 Jahre Film in Babelsberg“ und die Foyerausstellung „Schlösser auf Celluloid – Königliche Architektur im Defa-Spielfilm“. In der Meisterwerkeschau, der ersten in Kooperation mit der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) gestalteten Ausstellung im Filmmuseum, sind herausragende Gemäldekopien von Babelsberger Filmstudenten zu bewundern. In der ständigen Ausstellung können die Gäste mit Zarah Leander Karaoke zu singen, mit sich selbst als Hauptdarsteller eine Filmszene per Mail zu verschicken und in die wechselvolle Geschichte des größten Europäischen Medienzentrums eintauchen.

Die Sammlungsabteilung bleibt nach Mitteilung des Filmmuseums auch für die Zeit der Sanierung geöffnet und kann auf Anfrage unter 0331/56 70 40 besichtigt werden.

www.filmmuseum-potsdam.de.

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