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Potsdam Bürger greifen zur Gießkanne
Lokales Potsdam Bürger greifen zur Gießkanne
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18:38 22.03.2016
„Urban Gardening“ liegt im Trend. Quelle: Foto: dpa
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Potsdam

Immer mehr Potsdamer greifen selbst zur Harke, um die Stadt zu begrünen: Bereits 49 Pflegevereinbarungen zwischen der Landeshauptstadt und engagierten Hobbygärtnern wurden bereits geschlossen. Die Stadtverordneten haben sich ausdrücklich für derartiges Engagement ausgesprochen und die Bewegung des „Urban Gardenings“ (städtisches Gärtnern) als wertvollen Beitrag zur Lebensqualität in der Stadt eingestuft. Nun wurden Flyer zum Thema herausgegeben und liegen an öffentlichen Orten aus.

Die erste Bürgeranfrage gab es 2008

Im Juni 2008 wurde die erste Anfrage von Bürgern gestellt, die Grünfläche vor ihrem Haus selbst zu betreuen. Damals gab es noch keine konkreten Richtlinien für die Bepflanzung. In dem Flyer wird aufgezeigt, welche Vorgaben es gibt. Enthalten sind auch Pflegehinweise sowie ein Kurzantrag für eine Pflegepartnerschaft, der vom Fachbereich Grün-und Verkehrflächen geprüft wird. Die genaue Vereinbarung zwischen der Stadt und dem Pflegepartner wird schriftlich fesgehalten. Darin wird zum Beispiel festgelegt, in wieweit die Grünfläche verändert werden darf oder welche Arten nicht gepflanzt werden dürfen. Im Verlauf des vergangenen Jahres hatten zwei Projekte große Beachtung gefunden: die sogenannte ,,Blumenfee’’ am Luisenplatz und der Stadtgarten an der Schopenhauerstraße 22. Das Areal des früheren Intershops war durch eine Reihe von aktiven Bürgern hergerichtet worden. Das Amt unterstützt diese Tätigkeiten, indem es unter anderem die Bewässerung bezahlt. Unter anderem hat auch die Arche in Drewitz seit Ende 2014 eine Absprache mit der Stadt. Die Mitarbeiter des Kinderprojekts haben Baumstämme auf die Grünstreifen vor dem Gebäude gelegt und pflegen den Rasen selbst. Nicht nur optisch zeigt das Wirkung, sondern dient gleichzeitig als Schutz der Kinder vor vorbeifahrenden Autos.

Gestaltung und Pflege von Straßengrün

Bei der Bepflanzung von Grünflächen sollte darauf geachtet werden, dass nicht tiefer als 25 Zentimeter gegraben wird.

Drei Zentimeter niedriger als der umgebene Geh-oder Straßenweg sollte die gestaltete Grünfläche liegen.

80 Zentimeter ist die höchste Wuchshöhe, die die Pflanzen am Straßenrand erreichen sollten. Ab einer Wuchshöhe von 25 Zentimetern sollte Rasenmahd durchgeführt werden.

Pflanzen mit Dornen oder Stacheln sollen nicht an Geh-oder Radwegen gepflanzt werden, aufgrund von Verletzungsgefahr.

Unkraut sollte regelmäßig von den Grünflächen entfernt werden.

Eine Liste geeigneter Pflanzen ist beim Bereich Grünflächen zu erhalten.

Von Lisa Kalkkuhl

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