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Potsdam Bürgervertretung gegen Gratis-Eintritt
Lokales Potsdam Bürgervertretung gegen Gratis-Eintritt
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13:20 24.11.2017
Herbststimmung im Volkspark. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam/Bornstedter Feld

Die Interessenvertretung Bornstedter Feld hat ihr Plädoyer für die Beibehaltung des Eintrittsgeldes für den Volkspark in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) bekräftigt. Das hat der Vorsitzende Matthias Finken nach einer Sitzung der Vertretung am Donnerstagabend bekannt gegeben. Das Festhalten am Eintrittsgeld sei zuvor bereits in einem Strategiepapier festgeschrieben worden.

Das Eintrittsgeld sei „für die Pflege, den Erhalt der Attraktivität sowie die Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit für wichtig“, heißt es in dem offenen Brief an Jakobs: „Er dient wesentlich dazu, den derzeitigen hohen Qualitätsstandard zu erhalten.“ Aktuell kostet die Tageskarte im Sommertarif 1,50 Euro.

Auf Antrag der Fraktion Die Andere wird derzeit die Abschaffung des Eintrittsgeldes zum Januar 2018 diskutiert. Prüfungen dazu wurden bereits auf Antrag der SPD und der von Finken geführten Fraktion CDU/ANW beschlossen.

Der Verzicht auf das Eintrittsgeld könnte die Stadt laut Grünflächenamt fast 500 000 Euro jährlich kosten. Neben dem Eintrittsgeld von 170 000 Euro das für die Parkpflege genutzt wird, könnten „möglicherweise“ 300 000 Euro an Steuerforderungen anfallen, so eine Mitteilung am Mittwoch im Finanzausschuss. 2016 kamen rund 390 500 Besucher in den Park, 125 500 von ihnen kauften Tagestickets, 6295 hatten eine Jahreskarte.

Von Volker Oelschläger

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