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Burkhard Exner will Potsdams OB werden

Potsdam Burkhard Exner will Potsdams OB werden

Bei der SPD gibt es den ersten Bewerber für die Kandidatur zur Oberbürgermeisterwahl 2018: Bürgermeister und Kämmerer Burkhard Exner wird am Freitag gegenüber seiner Partei offiziell sein Interesse an dem Spitzenjob im Potsdamer Rathaus erklären.

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Finanzdezernent Burkhard Exner (SPD) möchte 2018 Potsdams Oberbürgermeister werden.
 

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam.  Die etwa 900 Mitglieder im SPD-Unterbezirk werden am Freitag in einem persönlichen Brief darüber informiert. Exner – geboren am 23. März 1958, verheiratet und Vater einer 20-jährigen Tochter – ist seit 2002 Finanzdezernent. 2006 wurde er zudem zum Bürgermeister gewählt und nimmt in dieser Funktion vertretungsweise Aufgaben von Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) wahr.

Aufgewachsen ist Exner in Berlin-Steglitz; die Eltern waren kurz vor dem Mauerbau von Falkensee nach West-Berlin gezogen. An der FU Berlin studierte er Jura und nebenbei Wirtschaftswissenschaften. Seine politische Heimat fand er bei den Jusos, deren Vorsitzender in West-Berlin er von 1984 bis 1988 war. Er engagierte sich in der Anti-Atomkraftbewegung und für die Frauenquote. Nach dem Abschluss 1986 arbeitete er als Rechtsanwalt mit der Spezialisierung auf Arbeits-, Zivil- und Gesellschaftsrecht, später als Gewerkschaftssekretär bei der ÖTV, der Vorgängerorganisation von Verdi. Nach der Wende wechselte er in den Landkreis Nauen, wo er das Rechtsamt mit aufbaute. Im Landkreis Havelland wurde er zum Stellvertreter des Landrats gewählt.

In einem neuen Flyer, in dem Exner seine Ziele vorstellt, erklärt er sein Verständnis von Potsdam: „Eine Stadt, in der nicht die Interessen einzelner Gruppen im Mittelpunkt stehen, sondern die gemeinsame Verantwortung – in allen Stadt- und Ortsteilen.“ Kernthemen sind für ihn die Schaffung von optimalen Lern- und Sportmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, die Digitalisierung als Motor für Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie die Förderung von Ehrenamt und bürgerschaftlichem Engagement. Auf der Agenda steht auch der Punkt „Bauen, Mieten, Wohnen“. Hier bekennt sich Exner zum sozialen Wohnungsbau und zur Aufwertung von Quartieren. Erfolgreiches Beispiel: die Gartenstadt Drewitz. Außerdem sollen Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um Investoren an den Kosten für Schulen und Kindergärten zu beteiligen.

Die Meldefrist für Bewerber läuft bis Ende Oktober; Nachmeldungen sind laut Unterbezirkschefin Ulrike Häfner aber möglich. Wer das Rennen macht, entscheidet sich am 20. Januar auf einer Mitgliedervollversammlung. Auch Sozialdezernent Mike Schubert werden Ambitionen auf eine Kandidatur nachgesagt.

Von Ildiko Röd

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