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CDU fordert Bulletin zum Baufortschritt

Bürger kritisieren Infopolitik zu Seepromenade CDU fordert Bulletin zum Baufortschritt

Ihr letztes Stündlein hat geschlagen: Trotz Bürgerprotesten werden in der nächsten Woche bis zum 28. Februar 17 Linden in der Groß Glienicker Seepromenade gefällt, die dem neuen Gehweg und behindertengerechten Bus-Haltestellen im Wege stehen.

POTSDAM / GROSS GLIENICke. . Als Ersatz sollen dort bis Ende November ebenso viele Bäume nachgepflanzt werden, teilt die Stadt mit. Nach dem Frost steht dann das Asphaltieren und der Bau der Nebenanlagen an. „Bis Mai sollen alle vertraglich vereinbarten Leistungen erbracht sein“, sagte Axel Schrandt als Abgesandter der Stadtverwaltung am Dienstagabend im Ortsbeirat. Der Terminplan werde derzeit konkretisiert.

Der Leiter der Arbeitsgruppe Straßenbau Potsdam-Nord war für erkrankte Kollegen eingesprungen und bekam den geballten Bürgerfrust über die „Chaosbaustelle“ (Matthias Völker, Wählergemeinschaft) ab, da er nicht zu allen Fragen, die bereits im Dezember ans Rathaus gerichtet worden waren, antworten konnte. Kritisiert wurden vor allem fehlende Informationen zum Bauablauf. „Man kriegt keine Antworten“, resümierte Norbert Mensch (CDU) verbittert und zählte Ärgernisse für Anwohner, die den Ausbau mehrheitlich abgelehnt hatten, auf: aufgerissene Grundstückseinfahrten, durch Umleitungen Durcheinander bei der Müllabfuhr, ungesicherte Baumaterialien und keinerlei Terminabsprachen. Mensch forderte ein „wöchentliches Bulletin“ zum Baufortschritt und den damit verbundenen, individuellen Einschränkungen. Winfried Sträter (Groß Glienicker Forum) sekundierte: „Sie greifen tief in den Alltag der Bürger ein.“ Diese können sich laut Schrandt bei der Bauleitung vor Ort selbst informieren: „So ist das auf anderen Baustellen üblich.“

Im September vergangenen Jahres hatte die umstrittene grundhafte Sanierung der Seepromenade zwischen Richard-Wagner- und Bergstraße begonnen. Neben der Erneuerung der Straßendecke ist eine Kanalisation zur Ableitung von Regenwasser nötig. Die Kosten beziffert die Stadt auf rund 1,3 Millionen Euro (MAZ berichtete). (Von Carola Hein)

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