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Potsdam CDU fordert freie Wege, SPD diskutiert
Lokales Potsdam CDU fordert freie Wege, SPD diskutiert
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10:37 14.06.2013
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Potsdams weltweite Attraktivität werde besonders durch die Angebote der Schlösserstiftung geprägt. Deren Leistungsfähigkeit zur Pflege des Weltkulturerbes zu erhalten, sei im Interesse aller Potsdamer, hieß es in einer gestern verbreiteten Erklärung des CDU-Kreisverbandes. Dafür aber eine Tourismusabgabe zu erheben, sei der falsche Ansatz. „Wir lehnen sie deshalb ab; denn wir wollen den Mittelstand, der die Last tragen müsste, stärken und nicht schwächen. Letztlich würden die Verbraucher die Zeche zahlen, denn die Abgabe wird mit Sicherheit auf die Preise umgelegt.“

Unbestritten sei aber auch, dass die Schlösserstiftung mit ihren Parks ein Angebot zur Verfügung stelle, für das berechtigterweise ein Entgelt erhoben werden könne. Wer dieses Angebot annimmt, werde auch bereit sein, dafür zu zahlen. Allerdings stellten die Parks seit Jahrzehnten für viele Potsdamer auch Wege dar, über die man gewohnt sei, seine Ziele zu erreichen. Diese Wege müssten für die Potsdamer Bürger kostenfrei bleiben, denn es käme auch keiner auf die Idee, für die Lange Brücke Maut einzufordern, um den Tourismus zu fördern. Gefordert sei die Stadt. Sie müsse mit der Stiftung zusammen eine Lösung finden. Das dürfte laut CDU „nicht einmal mehr kosten; denn die Summe aus eingespartem Verwaltungsaufwand und Tourismusabgabe durch städtische Unternehmen wie den Verkehrsbetrieben dürfte dazu allemal ausreichen“.

Die SPD-Ortsvereine Babelsberg und Potsdam-West als Anrainer des Weltkulturerbes laden zu Donnerstag, 14. Februar, um 19.30 zu einer Podiumsdiskussion über die geplante Tourismusabgabe ins Regine-Hildebrandt-Haus, Alleestraße 9, ein. Gesprächspartner sind Stefan Frerichs (Rathaus-Bereichsleiter Wirtschaftsförderung), Arndt Gilka-Bötzow (Dehoga), Andreas Schlüter (Bürgerinitiative „Parktag“) und Matthias Müller (Vertreter der Händlergemeinschaft Babelsberg).

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