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Potsdam CDU fordert mehr Geld für Studentenwerk
Lokales Potsdam CDU fordert mehr Geld für Studentenwerk
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19:24 15.11.2017
Studentenwohnheim in der Breiten Straße Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Mit gerade einmal 2833 Wohnungen für knapp 30 400 Studenten ist das Studentenwerk Potsdam alles andere als gut aufgestellt, wenn es darum geht, den Studenten in Potsdam, Brandenburg an der Havel und Wildau ein Dach über dem Kopf zu bieten. Das entspricht einer Versorgung von 9,08 Prozent. Der Bundesdurchschnitt liegt nur wenig höher bei 9,69 Prozent.

In einer Antwort auf eine Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten, Steeven Bretz, betonte die Landesregierung aus SPD und Linke jedoch, dass sich die Versorgungsquote erhöhen werde. 2019 entstehen insgesamt etwas über 400 neue Wohnheimplätze. „Dadurch steigt die Rate auf einen Wert von 10 Prozent“, heißt es in der Antwort der Landesregierung. „Und damit über den derzeitigen bundesdeutschen Durchschnitt.“ Dass die Studentenzahlen bis 2019 steigen können, ist in der Rechnung allerdings nicht inbegriffen.

Bretz wollte wissen, ob es weitere geplante Bauvorhaben gebe, die mit Landesmitteln bezahlt werden sollen. Das verneinte die Regierung. Stellte jedoch klar: Im Zuge der Planungen für den Doppelhaushalt 2019/2020 prüfe die Regierung, ob sie einen eigenen Posten für Bau- und Sanierungsmaßnahmen des Studentenwerkes einrichten könne. Zudem kläre das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung, ob es auch ihm, neben dem sonst zuständigen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur , zukünftig möglich sei, einen Topf für die Förderung von studentischen Wohnungen einzurichten. Bisher war es dem Ministerium nicht möglich, Bauvorhaben des Studentenwerkes zu fördern.

CDU-Kreischef Steeven Bretz gehen die angekündigten Reaktionen der Landesregierung auf die prekäre Wohnungslage für die Studenten in der Region freilich nicht weit genug. Er ist der Meinung, dass die sie die Situation schönrede. „Der Ernst der Lage ist der Landesregierung offensichtlich nicht bewusst. Die Zahl der Wohnungen des Potsdamer Studentenwerkes ist innerhalb der letzten zehn Jahre sogar leicht gesunken“, schreibt Bretz in seiner Reaktion auf die Antwort der Landesregierung. „Es wäre an der Zeit, dass die Landesregierung endlich mehr tut als nur zu prüfen. Es braucht mehr Investitionen des Landes, gesetzliche Bedingungen , die dem Studentenwerk ermöglichen, auf Mittel der Wohnraumförderung zuzugreifen und rechtliche Veränderungen, die eine schnellere Abwicklung von Bauvorhaben ermöglichen.“

Von Annika Jensen

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