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„Café Art“ im Potsdam-Museum gibt auf

Die neue Mitte zieht noch nicht „Café Art“ im Potsdam-Museum gibt auf

Potsdams neue Mitte am Alten Markt zieht noch nicht. Wenige Monate vor der Eröffnung des Kunstmuseums im Palast Barberini hat der Betreiber des „Café Art“ im Souterrain des benachbarten Potsdam-Museums aufgegeben. In den letzten Monaten war das Museum mit einer Baustellenbarriere vom Publikumsverkehr auf dem Alten Markt abgeschnitten.

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Caféhaustische vor Dixie-Klos. Dahinter der Palast Barberini.

Quelle: Volker Oelschläger.

Potsdam. Der erste Betreiber des „Cafés Art“ im Souterrain des Potsdam-Museums am Alten Markt hat aufgegeben. Rathaussprecherin Christine Homann teilte am Donnerstag auf Anfrage mit, das Potsdam-Museum sei mit dem Wirt „aktuell im Gespräch über eine Beendigung des bestehenden Vertrages. Zu welchem Zeitpunkt das sein wird“, könne sie leider nicht sagen. Das Potsdam-Museum habe jedoch „ein großes Interesse daran, dass das Café weiter betrieben und für die Museumsbesucher, Gäste und Passanten geöffnet wird“. Das Museum habe deshalb bereits ein Interessenbekundungsverfahren angeschoben, mit dem ein neuer Betreiber gefunden werden soll.

Eröffnet wurde das „Café Art“ im Dezember 2013. Fester Bestandteil des Konzepts von Betreiber Florian Suckrow war die Bespielung des 80 Quadratmeter großen Gastraums im Kellergeschoss des Knobelsdorffhauses mit wechselnden Kunstausstellungen. Hoffnungen verband der junge Gastronom nicht zuletzt mit der wärmeren Jahreszeit, in der er 30 Plätze im Freien anbieten konnte. Die Aufenthaltsqualität war allerdings mäßig.

Von der wachsenden Häuserzeile an der Alten Fahrt herüber dringender Baustellenlärm machte Gespräche im Freien zeitweise unmöglich. Pikant war eine monatelang vor dem Potsdam-Museum über den Platz gezogene Barriere für Baustellenfahrzeuge, die das Haus von den Publikumspfaden abschnitt, die über die Humboldtstraße zum Landtagsschloss und zur Nikolaikirche führen. Das Museum mitsamt dem Café war nur über Umwege zu erreichen.

Dixie-Toilettencontainer auf der Baustelle unmittelbar neben den Tischen des „Art-Cafés“ haben dem jungen Gastronomen nun möglicherweise den Rest gegeben. Nach Angaben des Wachpersonals im Museum ist das Café mindestens seit dieser Woche komplett zu, es sei aber auch in den vorangegangenen Tagen nur noch unregelmäßig geöffnet worden. Florian Suckrow war unter der Nummer des Cafés am Donnerstag nicht für Nachfragen zu erreichen. Auch im Potsdam-Museum selbst war am Donnerstag keine Stellungnahme zu bekommen.

Interessenten für die Übernahme des Cafés können sich unter der Telefonnummer 0331/289 68 12 melden.

Von Volker Oelschläger

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