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Potsdam Campus der Fachhochschule wächst
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10:01 23.03.2017
Das Hauptgebäude der FH Potsdam Quelle: Friedrich Bungert
Potsdam

Pünktlich mit Beginn des Sommersemesters ist der Fachbereich „Architektur und Städtebau“ der FH Potsdam (FHP) in das neue Gebäude auf dem Campus eingezogen. Termingerecht im Februar hatte der BLB den Anbau II an die FHP übergeben. Der Neubau für 10,94 Millionen Euro ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg, die Hochschule auf dem Campus Kiepenheuerallee zu vereinen. Auch der Fachbereich „Informationswissenschaften“ ist bereits vom Standort am Alten Markt auf den Campus umgezogen. Der Umzug des Fachbereichs „Sozial- und Bildungswissenschaften“auf den Campus folgt im Sommer. Die Übergabe des FH-Gebäudes am Alten Markt an die Stadt Potsdam findet fristgemäß im Oktober 2017 statt. Eine offizielle Einweihung des „Annex II“ ist für den 4. Mai 2017 geplant.

„Die Fertigstellung des neuen Gebäudes „Anbau II“ ist ein wichtiger Meilenstein in der 25-jährigen Geschichte der FH Potsdam“, erklärt Professor Eckehard Binas, Präsident der FH Potsdam. „Erstmals können nun alle fünf Fachbereiche hier auf dem Campus Kiepenheuerallee gemeinsam lehren und forschen. Dies ist ein weiterer Schritt hin zu einem modernen, zukunftsfähigen Wissenschaftsstandort im Land Brandenburg. Der noch notwendige, weitere Neubau 5 wird 2018 beginnen und voraussichtlich 2019 fertiggestellt.“

Vierter Neubau auf dem Areal

Der Anbau II an das Labor- und Werkstattgebäude ist bereits die vierte Neubaumaßnahme auf dem circa 5,8 Hektar großen Gelände der FHP. Die Lehr- und Arbeitsräume des viergeschossigen Gebäudes werden von den Studiengängen „Architektur und Städtebau“, „Konservierung und Restaurierung“ sowie „Kulturarbeit“ genutzt. Ebenso stellt der Neubau moderne Büro- und Beratungsräume für das Lehr- und Wissenschaftspersonal bereit.

„Beim Entwurf wurde besonders auf Funktionalität geachtet“, betont Norbert John, Technischer Geschäftsführer des BLB. So befinden sich im Erdgeschoss Seminarräume und der Sitzungssaal des Fachbereichs Architektur und Städtebau. Durch den Einsatz mobiler Raumtrennwände können diese Räume und das Foyer miteinander verbunden werden.

Das Gebäude ist energiesparend konzipiert. Die Vorgaben der gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV 2016) wurden bereits in der Planungsphase berücksichtigt und sind mit der Inbetriebnahme des Gebäudes erfüllt. „Moderne und zukunftsfähige Bedingungen für die Studierenden, Lehrkräfte und Gäste zu schaffen, in denen man sich wohlfühlen kann, war uns besonders wichtig“, unterstreicht Norbert John.

Von MAZonline

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