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Potsdam Chinesische Science-Fiction am Pfingstberg
Lokales Potsdam Chinesische Science-Fiction am Pfingstberg
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00:21 08.06.2018
Das Pfingstberg-Belvedere kommt 2019 im Rahmen der Science-Fiction-Serie „Legend of Kunlun“ ins chinesische Fernsehen. Quelle: Bernd Gartenschläger
Nauener Vorstadt

Über 7000 Meter hoch ragen die mythenumwobenen Kunlun-Berge im Süden Chinas. Doch für das chinesisches Fernsehen ist der nur 76 Meter hohe Potsdamer Pfingstberg trotzdem eine Reise wert. „Legend of Kunlun“ heißt eine neue TV-Serie, für die am Montag im Belvedere auf dem Pfingstberg gedreht worden ist.

Das Belvedere – Exotik für chinesische Augen

„So etwas gibt es nicht in China. Dieses sehr spezielle Gebäude wurde für den Dreh ausgewählt, weil es sich so sehr von den Sehgewohnheiten der Chinesen abhebt“, sagt Katharina Dietl, Assistentin des chinesischen Regisseurs.

„Science-Fiction mit einer großen Prise Romantik“ werde es laut Dietl in der Serie zu sehen geben. Ein junger Maler namens Hong Cheon und das Mädchen Ling Kong, das übernatürliche Kräfte besitzt, aber in einem Labor aufgewachsen ist, stehen im Mittelpunkt der „Legenden von Kunlun“. Ihr Gegenspieler ist ein skrupelloser Professor, der sich durch Kongs Fähigkeiten Kontakt zu Außerirdischen erhofft.

Mit 90 Mann war der Filmstab der Chinesen am Montag vor Ort. Quelle: Bernd Gartenschläger

Die romantische Kulisse wird Hauptquartier eine Wissenschaftsstiftung

Hier kommt das Belvedere auf dem Pfingstberg ins Spiel. Doch statt romantischer Kulisse für Liebesbezeugungen (die werden in einem Berliner Restaurant gedreht) wird die Anlage aus Treppen, Säulen und Türmen bei „Legend of Kunlun“ zum exotischen Hauptquartier einer Stiftung, die dem Professor Geld für seine Weltraumforschung zur Verfügung stellen soll.

90 Leute im Filmstab drehten an einem Tag drei Motive

Mit 90 Mann war der Filmstab der Chinesen am Montag vor Ort. „Wir haben viel Equipment, sogar einen Kamerakran, in kleinen Bussen herauf gebracht. Das war eine Herausforderung, die wir für so ein Motiv aber gern auf uns genommen haben“, sagt Katharina Dietl. Drei Bilder wurden geschossen, bevor die Fernsehproduktion am späten Nachmittag noch nach Berlin fuhr, um weiter zu arbeiten. „Beim Fernsehen gibt es ein anderes Tempo als im Kino“, kommentiert Dietl.

Ganze 50 Folgen umfasst die erste Staffel, die vermutlich ab 2019 in China ausgestrahlt werden soll – aber vorerst nur dort.

Mit 90 Mann war der Filmstab der Chinesen am Montag vor Ort. Quelle: Bernd Gartenschläger

Von Peter Degener

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