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Coole Kulissen aus Babelsberg

CIA-Zentrale im Stadion Coole Kulissen aus Babelsberg

Ob sie nun die CIA-Zentrale im Berliner Olympia-Stadion einrichten oder Häuser drapieren für einen Banküberfall auf einem Marktplatz in Tirol – die Kulissenbauer vom Studio Babelsberg lassen sich nicht lumpen. Auch für den vom Studio koproduzierten Actionthriller „Point Break“ legten sie sich mächtig ins Zeug. Der Film startet am Donnerstag in deutschen Kinos.

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In „Point Break“ führen Profis die Stunts aus.

Quelle: Concorde

Babelsberg. Explodierende Berghänge, Monsterwellen, elektrisierende Stunts in extremen Landschaften – am Donnerstag startet der aufwendig inszenierte Actionthriller „Point Break“ im Kino, koproduziert von Studio Babelsberg. Auch die Kulissenbauer des studioeigenen Art Departments waren mit dem auf vier Kontinenten gedrehten Film befasst, wenn auch „nur“ in Deutschland und Österreich. Die Handwerker wurden für Szenen gebraucht, die 2014 in Berlin entstanden.

Maskierte Gangster rasen aus Fahrstühlen

Construction Manager Uwe Schaer erinnert sich: Teile des Parkdecks im Olympiastadion und im Velodrom wurden zur CIA-Zentrale umgedresst. Ins Parkhaus der Mercedes-Benz-Arena bauten die Handwerker die im Thriller bedeutsame Diamanten-Sortieranlage und zwei „Fahrstühle“ ein. Deren einzige Funktion: Türen mussten sich öffnen lassen, aus denen bewaffnete und maskierte Motorradgangster im Film herausrasen. Und eine lange leerstehende Kneipe in Albrechts-Teerofen in Berlin-Wannsee widmeten die Handwerker in eine Wohnung um.

Wilde Schießereien auf dem Marktplatz von Hall

Für Hall im österreichischen Tirol stand ein Banküberfall im Drehbuch. Dort wurde der Marktplatz präpariert: Vor die Bestandshäuser wurden historische Fassaden „gehängt“. Denn dort kam es zu einer wilden Schießerei, die natürlich nicht die eigentlichen Häuser treffen durfte. Am meisten beeindruckt war Schaer vom „Steinhaus“ am Ossiachersee in Kärnten. Das spektakuläre futuristische Kleinod dressten die Kulissenbauer für eine Partyszene um. „Eine meiner schönsten Film-Baustellen“, schwärmt Schaer. Bis zu 40 Handwerker waren im Schnitt mit den Setbauten befasst – recht wenig im Vergleich zu historischen Filmen wie „Bridge of Spies“.

Extremsportler hecken Überfälle aus

Die „Point Break“-Story: Der junge FBI-Agent Johnny Utah (gespielt von Luke Bracey) will beweisen, dass Extremsportler für etliche krasse Überfälle verantwortlich sind, die in acht Coups die Kräfte der Natur ehren. Ziel: Die Zerstörung der internationalen Finanzmärkte. Utah geht undercover in die Gruppe um den charismatischen Bodhi (Edgar Ramirez), begibt sich damit auf den schmalen Grat zwischen Gut und Böse. Wem das bekannt vorkommt: 1991 verfilmte Kathryn Bigelow den Thriller um eine diebische Surferbande. Ericson Core hat nun richtig in die Extremsportkiste gegriffen – Adrenalin pur!

Von Ricarda Nowak

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