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Potsdam Das Pro-Potsdam-Quartier ist jetzt komplett
Lokales Potsdam Das Pro-Potsdam-Quartier ist jetzt komplett
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21:16 09.10.2017
Bürgermeister Burkhard Exner (SPD, Mitte), Pro-Potsdam-Geschäftsführer Horst Müller-Zinsius und Architekt Thomas Müller (r.) bei der Grundsteinlegung. Quelle: Jessica Beulshausen
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Bornstedter Feld

Es ist – fast – vollbracht: Das Pro-Potsdam-Quartier in der Siedlung „Am Schragen“ nähert sich seiner Fertigstellung. Am Montag wurde der Grundstein für 39 neue Zwei-, Drei- und Vierraumwohnungen in der Gertrud-Feiertag-Straße gelegt. Das Bauvorhaben nach den Plänen des Berliner Architektenbüros Müller Reimann ist das letzte Projekt der kommunalen Immobilienholding im Quartier „Am Schragen“, in dem bis 2019 knapp 600 Wohnungen entstehen werden. Damit hat die Pro Potsdam nach der Entwicklung des Baufeldes südlich der Kiepenheuerallee bereits das zweite Quartier im Bornstedter Feld realisiert. Fertig werden soll der Bau im ersten Quartal 2019. Die Wohnungen sind mit Parkett, Fußbodenheizung und Loggien oder Terrassen ausgestattet. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 7,9 Million Euro.

Die Wohnbebauung „Am Schragen“

Die Pro Potsdam führte 2012 zur Bebauung des Quartiers „Am Schragen“ zwischen Fachhochschule und Volkspark einen Architektenwettbewerb durch. In diesem Rahmen wurden von 15 Architekturbüros aus dem gesamten Bundesgebiet Entwürfe erarbeitet.

Die Jury unter Vorsitz des Architekten und Gestaltungsratsmitglieds Christian Rapp prämierte folgende Architekturbüros: Galandi Schirmer Architekten aus Berlin, Gutheil und Kuhn Architekten aus Potsdam, die Architekten Thomas Müller und Ivan Reimann aus Berlin.

Das rund 300 Hektar große Bornstedter Feld wurde 1993 als Entwicklungsbereich festgelegt.

Pünktlich zur Grundsteinlegung strahlte am Montagmittag die Sonne. Bürgermeister Burkhard Exner (SPD) und Pro-Potsdam-Geschäftsführer Horst Müller-Zinsius standen in der Baugrube und befüllten eine Kartusche mit Tageszeitungen, der Mieterzeitschrift und Euro-Münzen. Die berühmten Dollar-Zeichen hatte die Herren aber nicht in den Augen. Schließlich bleiben die Wohnungen im Quartier nicht nur der betuchteren Klientel vorbehalten. Etliche in der Georg-Hermann-Allee sind für sozial schwächere Mieter gedacht. „Wir brauchen mehr öffentliche Förderung von Bund und Land für sozialen Wohnungsbau“, forderte Exner nach der Grundsteinlegung.

Vogelperspektive aufs Bornstedter Feld im Frühling 2016. Quelle: Lutz Hannemann

„Unsere Neubauwohnungen in diesem Quartier werden im Schnitt zwei bis drei Monate nach Verwaltungsübernahme vermietet“, sagte Müller-Zinsius: „Das zeigt die Attraktivität des Wohnensembles und des Wohnumfelds.“ Zuvor war er ins Schwärmen gekommen: Zum einen über die Naturnähe des waldumrahmten Projekts, in dessen Nachbarschaft sich tatsächlich bisweilen noch Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen. Außerdem verwies er auf die gestalterische Qualität der Bebauung, die anderswo in der Gegend bei manchem Bauträger nicht unbedingt so anzutreffen sei. „Wo war da der Gestaltungsrat?“, fragte Müller-Zinsius rhetorisch.

Von Ildiko Röd

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