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Potsdam Das Spendenkarussell dreht sich weiter
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18:54 03.01.2018
Das alte Kinderheim Am Stern soll schon bald abgerissen werden. Bis der Neubau steht, ziehen die Kinder in ein Ausweichquartier. Quelle: Friedrich Bungert
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Am Stern

Der Neubau des Kinderheims Am Stern liegt weitaus mehr Menschen am Herzen als wir bisher angenommen haben. Noch immer erreichen das Deutsche Rote Kreuz Spenden mit Verweis auf die MAZ-Weihnachtsaktion. Der jüngste Schwung katapultiert den Kontostand um weitere 1495 Euro auf nun 23 544,20 Euro. Damit haben wir unser einstiges Ziel, 15 000 Euro zu sammeln, deutlich übertroffen.

Siebzehn Mädchen und Jungen im Alter von vier bis siebzehn Jahren wohnen derzeit im Kinderheim an der Pietschkerstraße. Ende der 1970er Jahre geplant und gebaut, wurde das Haus 1980 als „Kinderkrippe Stern VI“ eröffnet, aber schon 1985 umgebaut und im Januar 1986 als „Dauerheim für Säuglinge und Kleinstkinder“ neu eröffnet. Im Frühjahr 1992 übergab die Landeshauptstadt das Kinderheim in die Trägerschaft des DRK. Zeitgemäß war das Gebäude bereits damals schon nicht mehr – von Gemütlichkeit ganz zu schweigen.

Als Christian Schophaus, beim Deutschen Roten Kreuz Vorstand des Kreisverbands Potsdam/Zauch-Belzig, 2016 vor der Aufgabe stand, das abgelebte Gebäude sanieren zu lassen, plädierte er nach Abwägung aller Vor- und Nachteile stattdessen für den ganz großen Wurf: für einen Neubau. Unter der Ägide des Potsdamer Büros „Miethe + Quehl Architekten“ und mit den Ideen der Kinder und Erzieher wuchs das Projekt „Heimatstern“. Dieses aus vier einzelnen, aber dennoch miteinander verbundenen Häusern bestehende Ensemble soll ab diesem Jahr – auch mit Ihrer Hilfe, liebe Leser – gebaut werden. Das DRK sammelt dafür über das MAZ-Benefiz hinaus weiter Spenden.

Die MAZ-Aktion haben unterstützt: Dagmar und Jürgen Lange-Schulze 200 Euro, Andrea Heinz 40 Euro, Sandro Weber 100 Euro, Heinz Deter 100 Euro, Catrin Schroeder 10 Euro, Sabrina Nisius 20 Euro, Heiderose Winkler 200 Euro, Birgit Woehl 20 Euro, Nico Dreschkowski 10 Euro, Eva Hahmann 100 Euro, Manuela Jacopian 250 Euro, Manuela und Gunter Forkel 50 Euro, Ingrid Goese 20 Euro, Kerstin Steinbeck 100 Euro, Eila Imke Nanut 15 Euro, Christiana Kunz 15 Euro, Monika Rügen 15 Euro, Gudrun Kuenstler 20 Euro, Isabelle Stahl und Philipp Müller 50 Euro, Heinz-Dieter Graeper 20 Euro, Werner Herzog 50 Euro, Silke Nagel 20 Euro, Juliane Wutke 20 Euro sowie Jutta Just 50 Euro. Vielen Dank!

Von Nadine Fabian

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