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Das „blu“-Bad ist fertig – beinahe

Freizeit in Potsdam Das „blu“-Bad ist fertig – beinahe

Anfang Juni eröffnet, ist das Sport- und Freizeitbad „blu“ am Potsdamer Brauhausberg jetzt in allen wesentlichen Elementen komplett. Heute wurde der Außenbereich mit Liegewiese und behindertengerechten Zugängen übergeben. Nur in der Sauna gibt es noch Restarbeiten.

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Mit der Übergabe der Liegewiese hinter der Halle gilt das neue Sport- und Freizeitbad „blu“ als fertig.

Quelle: Rainer Schüler

Mitte. Das „blu“ ist fertig. Mit der Inbetriebnahme des hinterleuchteten Marken-Logos an der Eingangsfassade und der Übergabe der Liegewiese hinter der Schwimmhalle ist am Dienstag das neue Sport- und Freizeitbad der Landeshauptstadt für komplett erklärt worden. Nur am Saunabereich gibt es noch Restarbeiten; und im Foyer werden Erinnerungsstücke aus der alten Halle eingebaut.

Der verregnete Sommer hat den Strandbädern die Besucherbilanz verhagelt, der Anfang Juni eröffneten Halle aber unerwartet hohe Nutzerzahlen beschert. So kamen nach Angaben von Bäderlandschaft-Chefin Ute Sello bis Ende September 137000 Besucher, 12 Prozent mehr als geplant, und das, obwohl das „blu“ einen Monat zu spät den Betrieb aufgenommen hat, also ein Monat in der Bilanz fehlt. Im Sportbereich der Halle verzeichnete man ein Plus von 17 Prozent, im Familienbad sogar von 20 Prozent. Im Saunabereich wurde das Plansoll nicht erreicht, doch geht Sello davon aus, dass dies im Herbst und Winter aufgeholt werden kann.

Quelle: MAZonline

Der Bau des Bades hat 30 Monate gedauert und 39,7 Millionen Euro gekostet. Die alte Halle, die noch hinter dem „blu“ steht, wird abgerissen. Sie wird derzeit mit einem Rundum-Bauzaun vor Vandalismus geschützt. Außerdem sollen einige historische Elemente wie die Bollhagen-Kachelsäule gesichert werden für das neue Bad. In dessen Foyer werden alte Startblöcke als Sitzgelegenheiten integriert.

An der Fassade über der Liegewiese hat das Metall-Relief „Die Badende“ von Ehrenbürger Werner Nerlich einen neuen Platz gefunden; es hing seit 1971 am alten Bad. Seine Restaurierung hat 89000 Euro gekostet. Auch das frühere Kachel-Wandbild am Nichtschwimmerbecken hat einen neuen Platz gefunden: am Nichtschwimmerbecken wurde es aus 5000 Einzelteilen nachgebaut, davon viele noch aus dem Originalbild.

Kachelbild am Nichtschwimmerbecken

Kachelbild am Nichtschwimmerbecken.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Die blickgeschützte Liegewiese mit Aussicht auf die Stadt ist 2900 Quadratmeter groß und hat unterhalb der großen Wasserrutsche einen Kinderspielplatz mit Klettergeräten, Schaukeln und einer Tischtennisplatte. Die Wiese ist mit Liegen und Sonnenschirmen ausstattbar und ganzjährig zugänglich.

Das schablonenartige, eher sachliche „blu“-Logo am Eingangsbereich erstrahlt vorzugsweise in der Hausfarbe der Bäderlandschaft GmbH: türkisblau. Es kann über ein Tablet aber auch in anderen Farben bespielt werden.

Von Rainer Schüler

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