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Das sind Potsdams Bildungsbaustellen

Landeshauptstadt investiert mehr als 44 Millionen Euro Das sind Potsdams Bildungsbaustellen

Sanieren, erweitern, neu bauen: Mehr als 44 Millionen Euro steckt die Landeshauptstadt Potsdam in diesem Jahr in ihre Bildungslandschaft. Wohin das Geld genau fließt und wie die Baustellen im Plan liegen, listet die MAZ auf.

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Musik am Grundstein: Mit einer Feier begann der Schulneubau in der Gagarinstraße.

Quelle: Bernd Gartenschläger

Potsdam.  Die Potsdamer Schullandschaft wächst. Gerade erst wurde in der Gagarinstraße der Grundstein für eine zweite Montessorischule gelegt – das Vorhaben ist mit einem Investitionsvolumen von 35,3 Millionen Euro das größte in der Stadt. Aber nicht nur dort sind Bauarbeiter und Handwerker zu Gange. Insgesamt 44,2 Millionen Euro gibt der Kommunale Immobilien Service (Kis) in diesem Jahr für den Schulbereich aus. Die MAZ stellt den aktuellen Stand auf den Bildungsbaustellen vor.

Humboldt-Gymnasium: Die Sanierung des Altbaus nebst Erweiterung und Neugestaltung der Außen- und Sportanlagen liegt nicht mehr im Plan. Der Altbau sollte im September 2016 wieder voll genutzt werden können – nun sind ein Bauende für März 2017 und eine Nutzung für April angesagt. Grund: Die Altbausubstanz offenbarte trotz vorheriger Begutachtung einige böse Überraschungen wie Schwamm in Teilen des Dachstuhles. Der Umfang der geplanten Arbeiten hat sich daher erheblich erweitert.

Goethe-Schule: Die Schulaula sollte ab Juli 2016 für eine Doppelnutzung mit Schulspeisung hergerichtet werden – begonnen haben die Arbeiten aber erst im Oktober. Die Aula kann daher nicht wie geplant seit Januar 2017 wieder genutzt werden, sondern erst ab Juni. Der Zeitplan kam in Verzug, weil keine Angebote auf die Ausschreibung der Liftanlage eingingen und diese wiederholt werden musste.

Leonardo-da-Vinci-Campus: Die Schimmel-Sanierung des Neubaus wurde laut Stadt erfolgreich abgeschlossen, der Innenausbau planmäßig wieder aufgenommen. Die Schule soll mit Schuljahresbeginn genutzt werden können.

Leibniz-Gymnasium: Die Sanierung und Erweiterung der Turnhalle sollten im April 2016 begonnen werden, konnten aber schon früher starten, so dass die Halle bereits fertig ist – vier Monate früher als geplant.

Grundschule Bornstedter Feld:  In der Graf-von-Schwerin-Straße (Rote Kasernen) soll eine dreizügige Grundschule mit Hort und Turnhalle entstehen. Dazu fand bereits ein Architektenwettbewerb statt. Baubeginn ist für 2017 geplant, Inbetriebnahme fürs Schuljahr 2019/20.

Ludwig-Renn-Grundschule: In Eiche soll eine neue Turnhalle gebaut werden, wofür die alte fällt. Die Erteilung der abschließenden Baugenehmigung steht kurz bevor. Die befürchteten Risiken – Einspruch der Nachbarn – treten laut Stadt wahrscheinlich nicht ein.

Motor-Halle: Die Sanierung bei laufendem Betrieb sollte laut Plan im Mai 2016 beginnen und im Herbst 2018 beendet sein. Durch das nachträgliche Förderungsverfahren haben sich beide Termine verschoben: Nun soll die Halle im Dezember 2018 fertig sein.

Schilfhofschule: Die zweite Hälfte des Gebäudes sollte ab April 2016 saniert werden. Das Bauende war für Juli 2017 vorgesehen. Weil sich die Schule einige Änderungen im Bereich der Mensa gewünscht hat, kommt es zu einer Verschiebung in der Fertigstellung: Die zusätzlichen Durchbrüche sind statisch relevant und beeinflussen Umfang und Dauer der Arbeiten. Ein Bauende ist noch nicht terminiert, denn die Detailabstimmungen laufen noch.

Grundschule Bornim: Der Baubeginn für die zweizügige Schule war einst für September 2016 anvisiert, das Bauende für Juni 2018. Doch weil die Klärung zum Umgang mit der als Biotop eingestuften Streuobstwiese aufwendiger war als gedacht, dauerte das Genehmigungsverfahren länger. Der Bau hat nun mit einem halben Jahr Verzug begonnen, der Grundstein soll im Mai gelegt und das Gebäude ab den Winterferien 2019 genutzt werden.

Temporäre Schule Humboldt­ring: Die bestehende Grundschule wird mit Modulen um eine zweizügige Grundschule mit Hort erweitert. Daneben werden für drei Klassen auf dem Schulgrundstück übergangsweise Container aufgestellt. Grund: Die Kampfmittelsuche hat länger gedauert. Das wirkte sich auf die Verlegung der querenden Fernwärmeleitung aus – diese konnte nicht mehr vor Beginn der Heizperiode 2016 erfolgen und ist erst nach deren Ende im Mai 2017 möglich. Die Fertigstellung des Projekts soll dennoch in diesem Jahr erfolgen.

Friedrich-Wilhelm von Steuben-Gesamtschule: Dort sollte die Brandschutzsanierung im August 2016 beginnen, das Bauende war für Dezember 2016 vorgesehen. Laut Brandschutzgutachten sind aber umfangreichere Arbeiten durchzuführen, so dass der Kis das Projekt für das Schuljahr 2017/18 neu veranschlagt hat.

» ÜBERBLICK: Das sind Potsdams weiterführende Schulen

Von Nadine Fabian

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