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Demo-Dienstag in Potsdam legt Verkehr lahm

Pogida demonstriert in Berliner Vorstadt Demo-Dienstag in Potsdam legt Verkehr lahm

Pendler haben es in Potsdamer dieser Tage echt schwer – die S-Bahn fährt nicht so wie gewohnt und jetzt kommt auch Pogida wieder. Für Verkehrsteilnehmer sind vor allem vier Details wichtig. Selbst Theaterbesucher müssen aufmerksam sein und auch die Berliner sind direkt betroffen.

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Quelle: dpa

Potsdam. Am Dienstagnachmittag wird es auf vielen den Straßen in Potsdam wieder etwas voller. Der Grund sind diverse angemeldete Veranstaltungen rund um die Pogida-Demonstration. Die Berliner Vorstadt in Potsdam sollte daher besonders von Autofahrern ab 16 Uhr möglichst gemieden werden – und das wird auch den Berlinern gar nicht gefallen.

Folgende Einschränkungen sind laut Polizei zu erwarten:

Glienicker Brücke gesperrt

Die Zufahrt nach Potsdam aus Richtung Berlin ist nicht möglich!

Von der Nuthestraße nur nach links

Von der Nuthestraße aus Richtung Humboltbrücke, ist nur das Linksabbiegen in Richtung Innenstadt möglich. Ein Abbiegen nach rechts auf die Berliner Straße Richtung Glienicker Brücke und in Richtung Behlertstraße ist nicht möglich!

Am Ende der Gutenbergstraße nur wenden

Die Ausfahrt Gutenbergstraße in Richtung Nuthestraße wird gesperrt! Die Wendemöglichkeit in die Behlertstraße bleibt frei.

Mangerstraße als einzige Zufahrt

Mit Beginn der Sperrmaßnahmen ist die Berliner Vorstadt nur noch über die Mangerstraße zu erreichen! In der Mangerstraße wird ab etwa 17 Uhr die Einbahnstraßenregelung durch Verkehrsregelung der Polizei für die Dauer des kompletten Versammlungszeitraumes aufgehoben. Nicht vorher!

Polizisten werden dann vor Ort sein und den Verkehr regulieren.

Zugang zum Theater nur mit Eintrittskarte

Besucher des Hans-Otto Theaters können das Theater nur über den Knoten Nuthestraße/Berliner Straße erreichen. Die Polizei wird dafür eine Durchlassstelle zum Theater einrichten.

Aber: Besucher müssen allerdings rechtzeitig vor Ort sein und an der Durchlassstelle ihre Eintrittskarten für „Kunst“ oder „Juckreiz in der Seele“ bereithalten. Dieses kann zu kleinen Verzögerungen führen. Im Waschhaus finden keine Veranstaltungen statt.

Keine Busse, Straßenbahnen oder Autos

Neben dem öffentlichen Personennahverkehr wird auch der Individualverkehr erheblich beeinträchtigt werden. Mit zeitweisen, teils auch mehrstündigen Straßensperrungen sei zu rechnen, so die Polizei.

Betroffene Anwohner und Gewerbetreibende werden um Verständnis gebeten. Ortskundige Verkehrsteilnehmer sollten den benannten Bereich weiträumig umfahren und möglichst den Verkehrswarndienst verfolgen.

Pogida – der Pegida-Ableger in Potsdam

11. Januar, Bassinplatz : Erstmalig versucht ein Ableger der Pegida-Bewegung in Potsdam zu demonstrieren. Ausnahmezustand am Bassinplatz. Der geplante „Abendspaziergang“ findet nicht statt. Am Rande Krawalle.

20. Januar, Bassinplatz : Erneut ein Großaufgebot der Polizei in der Innenstadt. Knapp 300 Pogida-Anhängern mehr als 1000 Menschen gegenüber. Der „Abendspaziergang“ setzt sich in Bewegung – und stoppt nach wenigen Metern.

27. Januar, Hauptbahnhof zum Filmmuseum : Erstmalig „spaziert“ Pogida durch die Landeshauptstadt – zumindest ein Mal über die Lange Brücke bis hin zum Filmmuseum und zurück. Rund 150 Teilnehmer.

3. Februar, Schlaatz : Etwa 130 Anhänger der islamfeindlichen Bewegung ziehen durch einen Randbereich des Schlaatz, behindert von rund 1000 Gegendemonstranten. Die Route geht an einem Asylbewerberheim vorbei.

10. Februar, vom Bahnhof Rehbrücke nach Drewitz : Riesiges Polizeiaufgebot und erhebliche Verkehrsbehinderungen: Rund 100 Pogida-Anhänger sind da, etliche werden von der Polizei nicht mehr zum Kundgebungsort gelassen. Es gibt drei Gegendemos in Sichtweite.

17. Februar in Babelsberg : Pogida muss den „Abendspaziergang“ vom Bahnhof Medienstadt zum Rathaus Babelsberg auf der Großbeerenstraße nach wenigen hundert Metern beenden und wegen einer massiven Sitzblockade von Gegnern umkehren.

24. Februar am Bornstedter Feld : Rund 1000 Menschen in mehreren Kundgebungen demonstrierten an der Kirschallee gegen Pogida, die nur etwa 80 Anhänger aufbot. Erneut behinderte eine Sitzblockade die Islamfeinde.

9. März, vom Hauptbahnhof zum Filmmuseum : Genau wie am 27. Januar heißt es: Lange Brücke hin und her“. Keine 100 Pogida-Teilnehmer nehmen teil. Größter Aufreger: eine skurrile Fahrrad-Aktion.

Von MAZonline

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