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Potsdam Der König der Vögel
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19:57 08.02.2013

Doch das ändert sich eines Tages, als plötzlich der Käfig aufspringt und Stimmen zu hören sind. Sie sprechen vom sagenumwobenen Vogelkönig, dem Simurgh, der am anderen Ende der Welt leben soll. So beginnt „Der König der Vögel“, eine der ältesten und schönsten Überlieferungen der persischen Literatur, deren deutsche Textfassung von Rudolf Herfurthner in der kommenden Woche in einer Uraufführung im Hans-Otto-Theater auf die Bühne kommt.

Das Phänomenale an jenem Simurgh ist, dass noch kein Vogel ihn bisher je gesehen hat. Und so wurde er fast vergessen. Nun aber ruft er sie alle zu sich. Auch Nachtigall und Fledermaus brechen auf. Unterwegs treffen sie auf Spatz und Steinhuhn, Schwan und Geier. Als sie schließlich vor einem Palast stehen, der in den Farben tausender Federn erstrahlt, glauben sie, das Ziel ihrer Reise erreicht zu haben. Doch im Thronsaal entdecken sie einzig einen alten, halbblinden Spiegel.

Unter der Regie von Marita Erxleben spielen Friederike Walke, Alexandra Saldow, Bardo Böhlefeld und Bastian von Bömches. Die Premiere am Donnerstag, 14. Februar, in der Reithalle A, Schiffbauergasse, beginnt um 14 Uhr.

Karten und weitere Termine unter 0331/98 118 oder auf www.hansottotheater.de. (-er)

„Black Box Moskau oder: Wie wird man eigentlich Stalinist?“ ist das Thema eines Vortrags von Martin Schaad am Donnerstag, 14. Februar, um 19 Uhr im Einstein-Forum, Am Neuen Markt 7. Wie wird man Stalinist? Wie gelangt man zu der Überzeugung, dass eine kleine Führungsclique innerhalb der Partei mit Mitteln des bürokratischen Zentralismus in alle Bereiche des öffentlichen und auch privaten Lebens eindringen und all das, was von der offiziellen Parteilinie „abweicht“ bekämpfen sollte? Am Fall des Schriftstellers und DDR-Kulturfunktionärs Alfred Kurella nimmt Martin Schaad, stellvertretender Direktor des Einstein-Forums, detektivische Ermittlungen zu dieser Frage auf.

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