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Potsdam „Der Nachtmahr“: Krasser Leinwandtrip
Lokales Potsdam „Der Nachtmahr“: Krasser Leinwandtrip
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18:34 23.05.2016
Regisseur Akiz präsentierte im Thalia „Der Nachtmahr“. Quelle: thalia
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Babelsberg

Pubertät kann der blanke Horror sein. Nicht so für Tina (elektrisierend: Carolyn Genzkow) – auf den ersten Blick zumindest. Die hübsche 17-Jährige kommt aus gutem Elternhaus, gehört zu den coolen Mädels in der Klasse, feiert wilde Techno-Partys, Schulschwarm (Wilson Gonzales Ochsenknecht) steht auf sie. Eines Nachts begegnet Tina einer gollum-artigen Kreatur, zu der sie nach und nach eine Verbindung aufbaut, auch wenn Eltern und Freundinnen sie für verrückt halten. Die Kreatur – Tinas hässliches Alter ego? Eine von vielen Interpretationsmöglichkeiten. Der Regisseur mit dem Künstlernamen Akiz Ikon (47) nimmt den Zuschauern in seinem krassen Leinwandtrip „Der Nachtmahr“ das Nachdenken nicht ab. Am Sonntagabend hat Akiz im Thalia-Kino seinen preisgekrönten Film präsentiert, an dem er fast fünfzehn Jahre immer wieder werkelte. Alles begann mit einer Skulptur des „Nachtmahrs“ – Akiz ist auch Bildhauer und Maler – es folgten Notizen, Skizzen, irgendwann stand die Handlung. Für nur 100 000 Euro wurde der Film gedreht. Dickes Lob an Carolyn Grenzkow. „Sie hat am authentischsten mit einem Gummiberg gespielt“, sagt Akiz. Und die Jungschauspielerin sei keine „Scream Queen“: „Jemand, der kreischt, hätte mich nicht interessiert.“ Akiz, geboren als Achim Borhak, studierte an der Filmakademie Baden-Württemberg. Sein Kinodebüt gab er 2007 mit dem Uschi-Obermaier-Biopic „Das wilde Leben“. „Der Nachtmahr“ ist der erste Teil seiner „Dämonischen Trilogie“.

„Der Nachtmahr“ – ab Donnerstag im Kino.

Von Ricarda Nowak

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