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MAZ lädt zum Glühwein-Test

Potsdamer Weihnachtsmarkt MAZ lädt zum Glühwein-Test

Blauer Lichterglanz: Der Weihnachtsmarkt in der Potsdamer Innenstadt ist eröffnet. Die MAZ war dabei, hat eine erste Runde gedreht und die Preise für Glühwein verglichen. Allerdings: Wie der Glühwein schmeckt, sollen MAZ-Leser testen. Wer hat am 2. Dezember Lust und Zeit dafür?

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102 Sterne leuchten an der serbischen Fichte – der letzte ist ein romantischer „Liebesstern“.

Quelle: Christel Köster

Innenstadt. Alle Jahre wieder? Nicht ganz. Beim Weihnachtsmarkt, der am Montag mit himmlischem Beistand eröffnet wurde, war einiges anders. Zum einen hatte der Weihnachtsmann zwar wieder einen dicken Gabensack mitgebracht, aber keine dicke weihnachtsmanntypische Wampe. Fast sah er ein bisschen verhärmt aus. Nulldiät am Nordpol?

Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) – sonst Stammgast in der Kutsche – war nicht zugegen. Nordpol? Nein. Berlin, bei einem Vortrag über Wohnungspolitik. So konnte Sozialdezernentin Elona Müller-Preinesberger (parteilos) ihr „Blaues Wunder“ – der Titel des Weihnachtszaubers – erleben. 152 Stände laden dieses Jahr zum Flanieren ein.

Welcher ist der beste Glühwein?

Das können fünf MAZ-Leser in einem Test am Mittwoch, 2. Dezember , um 17 Uhr herausfinden. Melden Sie sich, liebe Leser, bitte bis zum Donnerstag per E-Mail für den MAZ-Glühwein-Test an.

Schreiben Sie uns an: potsdam-stadt@MAZ-online.de

Die wichtigsten Fragen rund um den Weihnachtsmarkt:

Der Weihnachtsmarkt ist Ihnen lieb – muss er auch teuer sein?

Nein. Denn für den Glühwein muss man an vielen Ständen auch nicht tiefer in die Tasche greifen als im letzten Jahr. Der Durchschnittspreis für den Einsteiger-Becher liegt oft noch bei 2,50 Euro. Auch Thüringer-Rostbratwurst-Freunde kommen auf ihre Kosten. Eine Halbmeterwurst kann man mancherorts für vier Euro kriegen.

Wie sicher kann man sich hier in unsicheren Zeiten fühlen?

Wachsamkeit ist geboten. Das ist den Organisatoren, der Coex Veranstaltungs GmbH und der AG Innenstadt, sehr bewusst. Die Polizei wird öfter Streife laufen als in den Vorjahren. Auch die Sicherheitsmaßnahmen wie die Bestimmungen für die Feuerwehrzufahrten werden streng durchgesetzt. Die Standbetreiber sollen die Augen offenhalten – etwa wenn sie „herrenlose“ Rucksäcke sehen.

Wie viel „Oh Tannenbaum“ steckt im Weihnachtsmarkt?

Ziemlich viel. Diesmal dienen Nordmann-Tannen als Dekobäume, frisch von einer Plantage in Tschechien. Das Grün zwischen den Markthütten gefiel manchen Potsdamern anscheinend so sehr, dass sie einigen Nordmann-Tannen ein neues Zuhause boten – allerdings leider nicht ganz legal.

Weißt du, wie viel Sternlein stehen?

Ja, bei der 14 Meter hohen serbischen Fichte am Brandenburger Tor kann man es genau sagen. Eigentlich sollten 101 Sterne den Baum schmücken. Aber der Coex-Beleuchtungsexperte Matthias Damm installierte einen 102. Stern – als Liebeszeichen für seine Frau Manuela!

Heiß auf Eis?

Klar! Die 475-Quadratmeter-Schlittschuhfläche auf dem Luisenplatz lockt mit moderaten Eintrittspreisen. Wer die Schuhe mitbringt, kann für 1,50 Euro (Kinder) oder 2,50 Euro (Erwachsene) Pirouetten drehen. Schulklassen sind mit einem Euro pro Kopf dabei. Schuhe: 2,50 Euro extra.

Wohin muss man, wenn man mal muss?

An der Lindenstraße steht ein beheizter Toilettenwagen. Ein zweiter in Marktnähe folgt bald.

Ist die Flaniermeile fotogen?

Sehr. Dank einiger Bild-Automaten – etwa vor dem Lindenhof – kann man sich im Weihnachtsambiente konterfeien lassen. Nützlich auch als Gedächtnisstütze für den Fall, dass man sich nach übermäßigem Hot-Caipi-Genuss am nächsten Tag nicht mehr daran erinnert, wo man am Vorabend war.

Wann ist Schluss mit lustig?

Am 28. Dezember sind die 2000 Glühbirnen ausgeknipst. Davor wird es auch wieder eine Lange Nacht der Nikoläuse geben: am 5. Dezember bleiben der Markt und die Geschäfte der Innenstadt bis 22 Uhr geöffnet.

Das erhoffen die Besucher vom Weihnachtsmarkt:

Christina Kriegelstein

Christina Kriegelstein: „Wenig. Ich finde, dass er schmutzig ist und übervoll. In unserem Laden in der Jägerstraße kommen weniger Kunden, weil die Leute nicht in Kauflaune sind.“

Quelle: MAZ
Domenico Giacomino

Domenico Giacomino: „Mir bedeutet der Kontakt zur Partnerstadt Potsdam viel. Ich bin seit Jahren mit dem Stand hier, biete umbrische Spezialitäten an. Der Markt ist sehr schön.“

Quelle: MAZ
Jörg Beier

Jörg Beier: „Es ist ein langweiliges Konsumfest. Ich kann die Musik nicht mehr hören. Als der Markt nur bis zum 23. Dezember ging, hatte man zu Weihnachten Ruhe.“

Quelle: MAZ
Ahmde Salama

Ahmde Salama: „Ich möchte hier mit meinem Stand Werbung machen für mein Geschäft in der Dortustraße. Sie liegt sonst so oft im „Windschatten“ der Brandenburger Straße.“

Quelle: MAZ

Von Ildiko Röd

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