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„Der Prinz im Bärenfell“

Babelsberger Schauspielabsolventin im RBB-Weihnachtsmärchen „Der Prinz im Bärenfell“

Am 26. Dezember läuft im Ersten das von Regisseur Bodo Fürneisen wundervoll verfilmte RBB-Weihnachtsmärchen „Der Prinz im Bärenfell“ – in der weiblichen Hauptrolle ist die bezaubernde Mira Elisa Goeres zu sehen. Die 23-Jährige ist Absolventin der Babelsberger Filmuniversität „Konrad Wolf“.

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Die bezaubernde Mira Elisa Goeres spielt die weibliche Hauptrolle im neuen RBB-Weihnachtsmärchen „Der Prinz im Bärenfell“, das am zweiten Weihnachtstag läuft. Hier mit Filmhund Albrecht.

Quelle: rbb /thomas ernst

Babelsberg. Als Mira Elisa Goeres, damals ein kleines Mädchen, ihren Bruder das erste Mal im Fernsehen sah, bekam sie Angst: „,Martin soll da rauskommen’, habe ich gerufen“, erinnert sich die 23-Jährige fröhlich. Die Angst vor der Flimmerkiste wich der Faszination fürs Schauspielern. So folgte sie ihrem Bruder Martin Goeres (31), als Schauspieler („Kartoffelsalat – Nicht fragen“) und Stuntman („Mission Impossible – Rogue Nation“) gut gebucht, in die Branche.

Und bald ist die zarte Berlinerin selbst im TV zu sehen – wenn nämlich am 26. Dezember im Ersten „Der Prinz im Bärenfell“ läuft, der neue Märchenfilm von Rundfunk Berlin-Brandenburg und Saarländischem Rundfunk. Die Absolventin der Babelsberger Filmuniversität „Konrad Wolf“ spielt darin die aschenputtelhafte Elise, die bei ihrer tyrannischen Tante Hedwig (Inga Busch) und deren verfressenem Sohn Kilian (Kieran West) ihr Dasein fristet. Bis sie eines Tages ein hilfebedürftiges, stark behaartes Wesen findet. Es ist der verzauberte Prinz Marius (Max Belfort), der sich dank des ihm angezauberten Bärenfells in einen besseren Menschen verwandelt und die wahre Liebe findet. „Ein wahnsinnig schönes Märchen“, schwärmt Mira Elisa Goeres. Und wahnsinnig schön verfilmt von Regisseur Bodo Fürneisen („Die Weihnachtsgans Auguste“, „Komasaufen“).

Mit Fürneisen, seit 2009 an der Filmuni Professor für medienspezifische Darstellung, hatte Mira Elisa Goeres einen tollen Mentor an ihrer Seite: „Er ist wahnsinnig unterstützend und notfalls auch mitten in der Nacht für seine Schauspielschüler da.“ Für der „Prinz im Bärenfell“ sei sie Fürneisens erste Wahl gewesen – auch Produzent Martin Hofmann zeigte sich direkt von ihr begeistert.

Nach dem Abi bewarb sich die Jüngste von vier Geschwistern an mehreren Schauspielschulen. „Hätte das nicht geklappt, wäre ich erstmal auf Weltreise gegangen.“ Die Koffer musste sie nicht packen – von der Filmuniversität bekam die katzenäugige Schönheit die Zusage. „Insgeheim wollte ich sowieso am liebsten nach Babelsberg. Dort bekommt man eine Ausbildung, mit der man später nicht nur auf der Bühne, sondern eben auch vor Filmkameras stehen kann.“ Dass Mira Elisa Goeres nicht nur Film und Fernsehen, sondern auch Bühne kann, beweist der Ensemblepreis beim 25. Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudenten, den es 2014 für „Kaspar“ gab – Adaption eines Stücks von Peter Handke, das als Hochschulkooperation mit dem Hans-Otto-Theater entstand. Seit September hat Mira Elisa Goeres den Bachelor of Arts in der Tasche und steht bei der Berliner Agentur Velvet unter Vertrag. Um Erfolg zu haben, seien zehn Prozent Talent, aber „viel harte Arbeit“ nötig, prophezeite Fürneisen seinen Eleven.

Dreh auf dem Belvedere

Das Märchen: Eines Tages geht der überaus eitle Prinz Marius (Max Befort) im Wald dem Teufel (Wilfried Hochholdinger) in die Falle, der in ein bärenartiges Wesen verwandelt. Seine Seele retten kann der Prinz nur, wenn er bis zur nächsten Tag- und Nachtgleiche eine Frau findet, die ihn von ganzem Herzen liebt. Hungrig stiehlt Marius auf einem Bauernhof Brot. Dabei begegnet ihm Elise (Mira Elisa Goeres), die auf dem Hof für ihre Tante Hedwig (Inga Busch) arbeitet. Sie rettet Marius und pflegt ihn heimlich gesund – und verliebt sich in ihn...

In weiteren Rollen zu sehen sind „Tatort“-Kommissar Miroslav Nemec, Christian Grashof, Guido Föhrweisser, Kieran West sowie Nora Hickler, Nadine Pape, Jacqueline Pawliczek und Alexander Seehahn, Schauspieleleven der Filmuniversität „Konrad Wolf“.

„Der Prinz im Bärenfell“ läuft am Sonnabend, 26. Dezember, um 15 Uhr, in der ARD. Gedreht wurde im Juni auf dem Pfingstberg-Belvedere, in Ferch, im Spreewald und in Berlin-Neukölln. In der ARD-Reihe „Sechs auf einen Streich“ sind bislang 38 Märchenfilme entstanden. rn

 

Mira Elisa Goeres hat bereits neue Projekte am Start, spielt in einer Episode der ARD-Serie „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“ mit und bald in einem Kinoprojekt, über das sie noch nichts erzählen darf. An den Märchendreh erinnert sie sich gern, besonders daran, wie Filmhund Albrecht – ein niedlicher Jack-Russell-Terrier – in einer Szene im Spreewaldkahn ein Wurststück des jungen Kollegen Kieran West roch und beim Schnappen danach ins Wasser plumpste. „Wir mussten ihn erstmal trocken föhnen“, erzählt Mira Elisa Goeres.

Welche Abenteuer „Der Prinz im Bärenfell“ erlebt , guckt sich Mira Elisa Goeres am zweiten Weihnachtstag ganz in Familie an. Mit dabei: ihre drei Neffen, allesamt im Alter der Kerngruppe.

Von Ricarda Nowak

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