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Die Liebe zur Stadt scheint unendlich

Potsdam Die Liebe zur Stadt scheint unendlich

Von Liebe auf den ersten Blick erfuhren wir, von der unvergleichbaren Silhouette und Atmosphäre der Stadt, Liebesgrüße kamen diesmal aus Göttingen und Nordhorn (Niedersachsen), das Belvedere auf dem Pfingstberg ist für manchen unvergleichlich, andere lieben die vielen kleinen Feste und Feiern in der Stadt. Nun muss nur noch die Glücksfee ihres Amtes walten.

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Die begehrten Plakate wechseln nun den Eigner.

Quelle: Wall

Potsdam. Um Mitternacht am Dienstag ist es vorbei: Die MAZ-Aktion „Wir lieben Potsdam“ endet dann. Wir verlosen unter allen Einsendern nun die 33 riesigen Plakate, die von der Berliner Firma Wall gestaltet wurden und in der ganzen Stadt an Bushaltestellen hingen. Viele Potsdamer verliebten sich in das Herz mit den Landmarken der Stadt, wollten gern ein Plakat erwerben, doch die sind nicht verkäuflich – wer eines haben mochte, musste uns schon seine Liebe gestehen.

Das tat auch Tina Jarmuth (26), die als Krankenschwester arbeitet: „Das mit Potsdam und mir war Liebe auf den ersten Blick. Ich habe mich sofort in die Atmosphäre und Silhouette der Stadt verliebt und sofort war klar, dass ich hier leben möchte und somit bin ich aus dem Norden nach Potsdam gekommen, vor ziemlich genau drei Jahren und ich habe diese Entscheidung nicht eine Sekunde bereut. Ich liebe die Parks und die Schlösser, überall gibt es was zu entdecken und auch nach drei Jahren habe ich noch lange nicht alles gesehen. Potsdam ist meine absolute Wahlheimat und ich habe mich noch nie so willkommen und Zuhause gefühlt wie hier! Ich liebe meine stille Hauptstadt einfach.“

Aus dem niedersächsischen Nordhorn meldete sich Birgit Eilers: „Bei einem Besuch vor mehr als zehn Jahren habe ich mich als Niedersächsin in Potsdam verliebt. Seitdem fahre ich, so oft es mir möglich ist, nach Potsdam, um das Flair der preußischen Tradition und innovativen Moderne mit allen Facetten von zauberhaften Schlössern, Seen und der erholsamen Landschaft genau so zu genießen wie Vorstellungen im Hans-Otto Theater oder die Darbietungen der vielen anderen Künstler Potsdams. Mein Lieblingsort ist die Glienicker Brücke mit Blick auf die Heilandskirche in Sacrow im Sommer, wenn auf dem Wasser die vielen kleinen Boote und das legendäre Potsdamer Wassertaxi unterwegs sind.“

Romy Zoch sandte ihre Liebeserklärung aus Göttingen: „Ich liebe an Potsdam das Gefühl der Heimat, wenn ich nach langer Zeit mal wieder da bin. Da ist der kleine Softeisladen in der Lindenstraße, die Parks, die inmitten der Stadt eine Oase der Ruhe bilden. Im Gegensatz zu anderen Städten ist der Stadtlärm einfach verschwunden – kein Grundrauschen, nichts! Da ist die wirklich großartig restaurierte Schule, heute ein Gymnasium, in Babelsberg, deren Turm ich schon von der S-Bahn aus sehen kann; nicht zu vergessen der Heilige See, an dem ich ganze Sommer verbracht habe. Ich liebe die kulturellen Angebote, wie die Feuerwerkersinfonie oder das Stadtwerkefest! Die Menschen sind so freundlich und herzlich – ich liebe meine Stadt einfach!“

Carmen Engel wohnt seit zwei Jahren in der Stadt, die sie „fasziniert und begeistert. Die Infrastruktur stimmt, einzigartig umgeben von Wasser und Natur. Besonders hervorzuheben sind die vielen kleinen und großen Feste. Hier ist immer was los, für jeden was dabei. Ich radle gern und hierfür gibt es viele Möglichkeiten. Wenn ich Besuch bekomme, dann zeige ich allen, wie schön es sich hier leben lässt. Die Begeisterung meiner Gäste ist für mich Grund, mit meiner Wahlheimat mehr als zufrieden zu sein. Ich liebe besonders das Belvedere auf dem Pfingstberg und bin dem Förderverein beigetreten.“

Von Jan Bosschaart

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