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Die Stadt der Zukunft

Neue Dauerausstellung des Potsdam-Museums über die Stadtgeschichte Die Stadt der Zukunft

Das Potsdam-Museum eröffnete am 20. August 2012 mit der Sonderausstellung „Friedrich und Potsdam – Die Erfindung (s)einer Stadt“ zum 300. Jubiläum Friedrichs II. Seit Herbst 2013 läuft die erste umfassende Dauerausstellung zur Stadtgeschichte. In der Ausstellung wird auch ein Blick in die Zukunft gewagt.

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Simulation der Stadt: Orange erscheinen in den nächsten Jahren geplante Neubauten, deren Gestalt noch nicht feststeht. Vorn in der Mitte der Alte Markt mit Stadtschloss, Nikolaikirche und Palast Barberini.

Quelle: Potsdam Museum

Innenstadt. Blick über die Innenstadt hinweg nach Norden: Gut zu erkennen sind das Stadtschloss, das Eckhaus Alter Markt 17, die Nikolaikirche und der Palast Barberini.

Sie scheinen mit ihren winzigen Fenstern und Mauervorsprüngen, mit den strukturierten Dächern und den farbigen Fassaden ebenso originalgetreu wie das Mercure-Hotel mit seinem weit ausholenden Sockelbau und dem markanten Bettenturm auf der anderen Seite der Breiten Straße. Die Fronten der meisten Häuser jedoch sind gesichtslos in hellem Ocker unter einförmig braunen Dächern. Zwischen ihnen erscheinen immer wieder komplett orangene Kuben; in der Innenstadt zwischen dem Alten Markt und dem Platz der Einheit sind ganze Karrees damit bebaut, auch die Ecke der Straße Am Kanal/Französische Straße ist gut auszumachen. Im Norden auf dem Bornstedter Feld verdeutlichen große Flächen voller Orange, das dort noch viele Häuser entstehen werden.

Die Abbildung eines dreidimensionalen Modells zur Entwicklung der Landeshauptstadt findet sich in der elften und letzten Abteilung der neuen Ausstellung "Potsdam. Eine Stadt macht Geschichte" des Potsdam-Museums. Nach einem Streifzug durch 1000 Jahre Stadtgeschichte bietet diese Station unter dem Titel "Identität und Heimat. Die Landeshauptstadt" einen Epilog, der in die Zukunft überleitet. Peter Joseph Lennés "Verschönerungsplan der Umgebung von Potsdam" aus dem Jahr 1833 wird gezeigt und die Urkunde über die Aufnahme weiter Teile der von Lenné geprägten Potsdamer Kulturlandschaft in die Unesco-Welterbeliste vom 12. Dezember 1990.

Herzstück dieser Abteilung sind Interviews mit Potsdamern und Touristen, die Auskunft geben über sich, über die Stadt und über ihre Wünsche für die Zukunft. Einer Zukunftswerkstatt entstammen die Abbildungen von Computermodellen der Potsdamer Stadtplaner, die den Nutzern neben der Draufsicht simulierte Besuche in der Stadt von morgen mit ihren historischen Häusern neben den Vierteln der Zukunft ermöglichen. Persönlicher Wunsch von Museumsdirektorin Jutta Götzmann wäre ein Terminal mit diesem Computerprogramm für die Besucher des Hauses im Foyer des Museums.

Von Volker Oelschläger

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Dauerausstellung im Potsdam-Museum

Ein Spiegel und zwei Kerzenleuchter auf einem Konsoltisch stehen am Eingang der Abteilung "Weltbühne Potsdam. Potsdam im 20. Jahrhundert", die in der neuen Dauerausstellung des Potsdam-Museums zur Stadtgeschichte die Zeit von 1933 bis 1989 abhandelt.

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